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Unika zieht für 2008 positive Jahresbilanz

(31.3.2009) Die elf mittelständischen Hersteller der Unika-Gruppe ziehen für das Jahr 2008 eine positive Bilanz. Trotz einer geringfügig rückläufigen Absatzentwicklung auf 550.000 m³ Kalksandstein erhöhte sich der Umsatz der Gruppe im Gesamtjahr um 2,1 Prozent auf rund 50 Mio. Euro.

Nachdem in 2008 ein Rückgang der Baufertigstellungen um 11 Prozent auf weniger als 170.000 Wohneinheiten zu verzeichnen war, gehen die Gesellschafter davon aus, dass die Talsohle im Wesentlichen erreicht ist und für 2009 keine weitere nennenswerte Schrumpfung beim Wohnungsneubau zu erwarten ist. "Wir nehmen an", so Unika Geschäftsführer Rudolf Dombrink, "dass langfristig der Wohnungsbedarf die derzeitigen Fertigstellungszahlen bei weitem übersteigt. Zudem stellen Investitionen in den Wohnungsbau im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld eine geradezu krisenfeste Anlageform dar. Dies gilt angesichts weiter rückläufiger Zinsen für Baukredite sowohl für private Bauherren als auch für gewerbliche Investoren." Deshalb erwartet Dombrink auch für 2009 einen Umsatz von mindestens 50 Mio. Euro. Dank der staatlichen Konjunkturpakete sei zudem damit zu rechnen, dass auch die Baukonjunktur mittelfristig wieder zulegen werde.

Das gute Resultat 2008 führt man bei Unika insbesondere auf die Renaissance hochwertiger kleinformatiger Steine zurück, die maßgeblich zur positiven Umsatzentwicklung beitrugen, während der Anteil großformatiger Produkte am Absatz insgesamt leicht nachgab. Als Sorgenkind erwies sich allerdings der Absatz von KS-Quadro, der unverhältnismäßig stark um 40 Prozent einbrach. Erfreulich positiv ist hingegen die Entwicklung bei vorkonfektionierten Planelementen, die ihren Anteil am Gesamtabsatz auf rund 30 Prozent steigern konnten.

"Wir haben innerhalb der Gruppe gute Arbeit in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geleistet. Als kundenorientierter und leistungsstarker Unternehmensverbund werden wir auch in 2009 alles daran setzen, unsere Markstellung weiter auszubauen", erklärt Dombrink.

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