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Evolution der Gutmann-Fensterserie S70+

(25.3.2009) Das nachgestellte Plus der Serie S 70+ kennzeichnet die Serienbenennung einer modifizierten Fensterkonstruktion von Gutmann. Mit der Neuausrichtung der Fensterserie S 70+ sollen nun Wärmedämmwerte erzielt werden, die vor wenigen Jahren noch als unerreichbar galten. Bei 70 mm Rahmenbautiefe und 80 mm Flügelbautiefe werden laut Hersteller Uf-Werte von 0,9 bis 1,6 W/m²K erzielt. Diese guten Werte werden erreicht durch ...

  • eine veränderte Dämmzone,
  • eine coextrudierte Mitteldichtung sowie
  • ein spezielles Glasfalz-Dämmteil.

Eine neukonzipierte äußere Verglasungsdichtung rückt die Isolierglaseinheit in den Bereich der Dämmzone, was ebenfalls zur Verbesserung der Uf-Werte beitragen soll.

Die neu entwickelten Polyamidstege im Bereich der Dämmzone wurden mit verschieden langen Querfahnen ausgestattet, die die Wärmestrahlung und die Luftzirkulation zwischen den Aluminium- Halbschalen reduzieren. Bei den Standard-Profilquerschnitten ist somit kein zusätzlicher Dämmkörper zwischen den Polyamidstegen erforderlich. Erst ab einer Sprossenbreite von >122 mm wird die Dämmzone bei der hochwärmegedämmten Serie mit einem zusätzlichen Dämmteil ausgestattet.

Durch das Festhalten an der bisherigen Rahmenbautiefe von 70 mm und der Flügelbautiefe von 80 mm will Gutmann den Fokus gezielt auf die Wirtschaftlichkeit richten, mit gleichzeitiger Beibehaltung der rationellen Verarbeitung.

Rechenbeispiel zum Energieverbrauch

  • Bürogebäude, Stand 1980
  • 2000 m² Nutzfläche und ca. 500 m² Fensterfläche.

Bei einem Austausch der alten Fenster mit einem UW-Wert von ca. 3,0 W/m²K gegen die neue Serie S 70+ mit einem UW-Wert von ca. 1,3 W/m²K können laut Gutmann ca. 3.500 bis 4.000 Liter Heizöl pro Jahr eingespart werden. Dies bedeutet eine Reduzierung des Heizölbedarfs von ca. 8 Liter pro Quadratmeter Fensterfläche.

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