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75% gegen Trinkwasserversorgung in privaten Händen

(22.3.2009; Tag des Wassers) Zum internationalen Tag des Wassers am 22. März 2009 betont der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit seinen mehr als 700 Mitgliedern aus der Wasserwirtschaft, wie erfolgreich die kommunalen Wasserbetriebe seit Jahrzehnten dafür sorgen würden, dass nachhaltig und sorgsam mit Trinkwasser in Deutschland umgegangen wird. Auch das Europäische Parlament unterstreicht in seiner Entschließung zum gerade in Istanbul stattgefundenen Weltwasserforum die kommunale Rolle bei der Bewirtschaftung des Wassers.


dimap-Repräsentativerhebung im Bundesgebiet mit 1005 Befragten. Erhebungszeitraum 9.-14. Januar 2008 (Bild vergrößern)

"Ein nachha"Ein nachha"Ein nachhaltiges Wassermanagement und der schonende Umgang mit der Ressource Wasser ist in Europa nicht selbstverständlich", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck. "Die kommunalen Unternehmen sorgen dafür, dass die immer wieder notwendigen Investitionen in die Anlagen und Wassernetze gesteckt werden."

"Ergebnis i"Ergebnis ist, dass Deutschland in Europa eine der niedrigsten Wasserverlustquoten im Leitungsnetz hat und auch Wasserrohrbrüche im EU-Vergleich sehr selten vorkommen", erläutert Reck. Dabei haben sich seiner Meinung nach die kommunale Verantwortung und die kommunalwirtschaftlichen Strukturen in der Wasserversorgung bewährt. Qualität, Versorgungssicherheit und faire Preise stehen an erster Stelle. Konsequent ist es daher, dass mehr als drei Viertel der Kunden eine Übernahme der Trinkwasserversorgung durch private Unternehmen ablehnen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Kundenbefragung, die das dimap-Institut im Auftrag des VKU 2008 durchgeführt hatte.

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