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BINE-Projektinfo "Ganzheitliches Gebäudemanagement"

<!---->(23.2.2009) Alarmstufe Rot: jetzt ist Einsatz gefragt! Zeigt eine Energieampel diese Farbe, dann wird im Gebäudebetrieb an dieser Stelle vergleichsweise viel Energie verbraucht. Solche Energieampeln sind ein Bestandteil des in einem Forschungsprojekt entwickelten Energiemanagement-Systems KENWO. Auf Grundlage einer Gebäudeanalyse und aktueller Verbrauchsdaten bewertet eine Software die Energieverbräuche einzelner Räume oder Wohneinheiten. Die Energieampel visualisiert die Ergebnisse für Betreiber und Nutzer. Die BINE-Projektinfo "Ganzheitliches Gebäudemanagement" (10/2008) stellt das für Wohn- und Bürogebäude entwickelte Verfahren, die technischen Komponenten sowie erste Anwendungserfahrungen vor.

Um Einsparpotenziale im Gebäudebetrieb zeitnah zu erkennen, reichen die Verbrauchsdaten für Wärme, Energie und Wasser alleine nicht aus. Das neue System bewertet diese in Abhängigkeit von Raum- und Gebäudedaten, äußeren Einflüssen, Benchmarking und Modellrechnungen - siehe auch Beitrag "KENWO entwickelt 'Energieampel' für Wohn- und Bürogebäude" vom 22.8.2006.

Die automatische Analyse und Auswertung der Daten macht Verbrauchsabweichungen oder Störungen direkt und leicht verständlich farblich sichtbar. Darüber hinaus kann das Gebäudemanagement-System angeschlossene Komponenten der Haustechnik selbst regeln und auch zur Verbrauchsabrechnung genutzt werden.

KENWO wurde zuerst in einzelnen Demonstrationsvorhaben erprobt. Inzwischen setzen verschiedene Immobilienverwaltungsfirmen das Managementsystem und die Energieampeln in ihren Gebäuden ein.

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