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Halogenlampen im Test: keine ist gut

<!---->(12.2.2009) Nach einem EU-Beschluss werden Glühbirnen wegen ihrer schlechten Energiebilanz ab Herbst stufenweise vom Markt genommen. Idealerweise sollten sie durch Energiesparlampen ersetzt werden, die nicht nur deutlich weniger Strom verbrauchen, sondern auch viel länger halten. Ihr Licht wird aber von vielen Menschen als nicht angenehm empfunden, so dass sie zumindest dort, wo eine warme, farbechte Beleuchtung erwünscht ist, kaum als Alternative in Frage kommen. Vielfach wird deshalb auf Halogenlampen ausgewichen, deren Licht ungefähr dem herkömmlicher Glühlampen entspricht und die gleichzeitig sparsamer als diese sein sollen.

Vor diesem Hintergrund hat Stiftung Warentest jetzt 26 Halogenlampen unterschiedlicher Systeme getestet und dabei die gute Farbwidergabe bestätigt. Allerdings kommt der Test wegen des Energieverbrauchs zu keinem einzigen positivem Gesamtergebnis.

Am schlechtesten wurden die acht 230-Volt Reflektorlampen mit GU10- bzw. G9-Sockel beurteilt, weil sie bis auf eine Ausnahme sogar teurer als Glühlampen und dazu noch unzutreffend deklariert sind. Immerhin "ausreichend" statt "mangelhaft" erhielt die Osram Halopar 16 Alu ES (Energy Saver) dafür, dass sie wenigstens nicht mehr verbraucht als eine Glühlampe.

Von den beiden getesteten 230-Volt-Halogenglühlampen erhielt die Philips EcoClassic Dimmable (Energy Saver) das Urteil "befriedigend", die andere wurde mit "mangelhaft" bewertet.

Überwiegend "befriedigend" schnitten die 12-Volt-Reflektorlampen mit GU5.3-Stiftsockel und die 12-Volt-Stiftsockellampen mit G4-Sockel ab. Ihr Stromverbrauch war im Test zwischen 20 und 30 Prozent geringer als bei Glühlampen. Die besten Werte erhielten die Philips Brilliant (G4-Sockel) und die Osram Decostar 51 ES (GU5.3 mit Reflektor).

Die detaillierten Testergebnisse und weiter gehende Informationen können im Februar-Heft der Stiftung Warentest oder online nachgelesen werden.

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