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WILO SE: Rechtsformwechsel als Konsequenz der Internationalisierung

(29.7.2008) Die WILO AG firmiert seit dem 24. Juli 2008 als WILO SE. Mit diesem Wechsel der Rechtsform von der deutschen zur europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea = SE) will das 1872 gegründete Familienunternehmen der Internationalisierung seiner Aktivitäten Rechnung tragen. Derzeit hat die Gruppe Vertretungen in mehr als 70 Ländern und beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter.


Für die Kunden und Mitarbeiter des Pumpenspezialisten soll diese Umwandlung ausschließlich positive Veränderungen bringen. Oliver Hermes, Wilo-Vorstand Finanzen, Controlling und Personal, fasst die Hintergründe, Ziele und Chancen des Rechtsformwechsels folgendermaßen zusammen: "Die seit 2004 mögliche europäische Aktiengesellschaft verkörpert ein wichtiges Element der Harmonisierung europäischen Rechts. Sie entspricht idealtypisch unserem unternehmerischen Selbstverständnis als europäische Gruppe mit weltweiten Aktivitäten. Die neue SE wird uns helfen, die Wertschöpfungskette zu optimieren, nationale Schranken abzubauen, internationale Akquisitionen vorzunehmen, ausländische Führungskräfte zu gewinnen, effizienter auf den Kapitalmärkten zu agieren und unsere Marke weltweit zu positionieren. Von dieser Stärkung werden mittel- und langfristig auch unsere Vertriebspartner von Fachgroßhandel und Fachhandwerk vielfältig profitieren."

Übrigens: Verschiedene renommierte Großunternehmen haben diesen Schritt zur SE bereits vollzogen. Dazu zählen Allianz, BASF, Fresenius, Porsche und Strabag.

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