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Untersuchungen für mehr Einsatz von Stahlverbundkonstruktionen bei kleinen Brücken

(20.7.2007) Bei Betrachtung der vorherrschenden Stützweiten bei Bahn- und Straßenbrücken wird deutlich, dass die kurzen und mittleren Stützweiten bis 50 m dominieren. Über 90% aller Brücken in Deutschland liegen in diesem Stützweitenbereich. Vor allem bei Bahnstrecken werden in diesem Segment vorzugsweise Tragwerke in Beton gebaut. Brücken in Verbundbauweise stellen aber nach Ansicht der Forschungsvereinigung Stahlanwendung (FOSTA) eine wirtschaftliche Alternative mit vielen konstruktiven Vorteilen gegenüber den Betonbauwerken dar, die unter gleichen Rahmenbedingungen einen hohen Marktanteil im beschriebenen Stützweitenbereich ausmachen können.

Ziel eines Forschungsvorhabens ist es nun, die Vorteile des Verbundbaus für den kleinen und mittleren Spannweitenbereich für Brückenbauwerke zu beleuchten. Hierfür werden auf Seiten der Bahn Planungshilfen erstellt und in Umlauf gebracht, um Verbundbrücken als eingeführte Bauweise zu etablieren. Brückenplaner können so auf diese Planungshilfen zugreifen und die Verbundbauweise leichter durchsetzen. Für den Bereich des Straßenbaus soll das Forschungsvorhaben Straßenbauämtern, Autobahndirektionen und kleineren Verwaltungseinheiten die Vorteile des Verbundbaus darlegen. Hierbei wird besonderer Wert auf die Berechnung der Nutzerkosten gelegt.

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