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Siedle-Haustelefone mit iF product design award 2007 ausgezeichnet

(21.12.2006) Der allgegenwärtige Trend zur Individualisierung erfasst zunehmend auch die Haustechnik: Es soll jederzeit der eigene Stil unterstrichen werden können. Für die Türkommunikation als Verbindung zwischen draußen und drinnen kann dies in einem besonderen Maß gelten. Die neuen Haustelefone von Siedle, die auf der light+building 2007 vorgestellt wurden, können diesen Wunsch nach individueller Ausstattung mit großer Modell- und Gestaltungsvielfalt erfüllen und wurden nun mit dem iF product design award 2007 ausgezeichnet.



Wo bisher vor allem die Funktion das Design der Türtelefone bestimmte, bringt Siedle Materialvielfalt und Farbe ins Spiel. Schon serienmäßig stehen zwölf Ausführungen zur Wahl, darunter Aluminium, Edelstahl, Chrom, Lack, Echtholzfurniere und eine echte Vergoldung. Wo diese Palette nicht ausreicht, erfüllt der Hersteller im Rahmen der technischen Möglichkeiten auch Sonderwünsche, zum Beispiel Speziallackierungen oder besondere Oberflächen. So wird das Haustelefon zum bewusst gestalteten Einrichtungsgegenstand. Zu Recht, denn die Sprechstellen sind häufig an exponierter Stelle platziert, etwa im Hausflur. Bewohner sehen und benutzen sie täglich, für Gäste werden sie zum Blickfang. Sie sollten den Gesamteindruck des Hauses nicht trüben, sondern bereichern.

Aufbau

Der Gehäusekörper der Telefone besteht aus widerstandsfähigem, antistatischem Kunststoff. Das Material ist UV-beständig und damit vor Alterung und Vergilben geschützt. In der Basisversion sind Hörer und Korpus neutral weiß, die Tasten transluzent. In allen anderen Ausführungen erhält der transluzente Kunststoffkorpus eine vorder- und rückseitige Verblendung aus Edelstahl, Aluminium oder Edelholzfurnier. Zusätzlichen Spielraum eröffnet das Finish: Die Edelstahloberfläche ist glasperlgestrahlt zu haben oder in mehreren Lackierungen, darunter Softlack mit seiner samtartigen, weichen Haptik. Hochglanzpoliert wird der Edelstahl zur Basis für eine Verchromung oder Vergoldung. Das Aluminium erhält eine silberfarbene Eloxierung. Bei den Edelholzvarianten werden geschnittene Furnierblätter aufgelegt, die auch im hochwertigen Möbel- oder Automobilbau eingesetzt werden.

Ergonomie

Die kompakten Telefone tragen mit einer Gehäusetiefe von 22 Millimetern kaum auf. Auch in Höhe und Breite machen sie sich schlank. Siedle macht aber den Trend zur "richtigen" Miniaturisierung nicht mit - aus gutem Grund: Wie jeder Handynutzer weiß, stoßen allzu kleine Geräte an die Grenzen der Bedienbarkeit. Deshalb berücksichtigt das Siedle-Design das menschliche Maß, etwa die Entfernung zwischen Ohr und Mund, die Weite einer greifenden Hand oder die Größe einer Fingerkuppe. Hörer, Tasten, Bildschirme und Beschriftungsfelder sind so dimensioniert, dass sie einfach und sicher benutzt werden können - auch von älteren Menschen.

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Funktionsvielfalt

Individualität ist nicht nur eine Frage des Designs. Auch die Ansprüche an den Funktionsumfang sind unterschiedlich. Für manchen reicht eine Sprechverbindung zur Tür, der Nachbar fühlt sich sicherer mit einer Videoanlage, ein Dritter wünscht sich mehrere Kameras oder zusätzliche Schaltfunktionen. Die Siedle-Haustelefone können solche Ansprüche erfüllen. Je nach Modell und Installationssystem besitzen sie bis zu sieben frei programmierbare Tasten für maximal 14 Schalt- und Steuerfunktionen. Damit wird das Haustelefon auf Wunsch zur Kommandozentrale, beispielsweise für Weiterleitungen, Internrufe, das Garagen- oder Hoftor oder Beleuchtungsszenarien. Mehrere Kameras lassen sich entweder einzeln anwählen oder durchscannen. Der Benutzer stellt nicht nur Ruftöne, Lautstärke und Stummschaltung individuell ein; die Comfortversion des Video-Telefons speichert auch den bevorzugten Blickwinkel und die Zoomstufe der Türkamera ab.

Eine weitere Funktion ist vor allem dort interessant, wo beispielsweise nicht nur gewohnt sondern auch gearbeitet wird. Bei Bedarf nutzt die Siedle-Türkommunikation das vorhandene IP-Netzwerk und bringt den Türruf direkt auf den PC. Die entsprechende Software ist einer Innensprechstelle von Siedle nicht nur optisch nachempfunden, sie ist auch ebenso zu bedienen (siehe auch Beitrag "Türkommunikation via Ethernet" vom 22.8.2006).

Übrigens: Mit Blick auf den iF product design award 2007 sie erwähnt, dass wie alle Siedle-Geräte die neuen Telefone von Siedle-Designchef Eberhard Meurer entworfen wurden.

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