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Täuschend: Laminatboden in Fliesenoptik

(23.11.2006) Fliesen finden vor allem in Küche, Diele und Bad Verwendung. Zu Recht. Kaum ein Bodenbelag ist so leicht zu reinigen und verkraftet Wasser, Fett und Küchenschmutz so problemlos. Doch das Verlegen erfordert einiges an handwerklicher Erfahrung und fachgerechtem Können; und die Kosten sind manchmal auch beeindruckend.

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Mit "Grandezza", einem Laminatboden in Fliesenoptik, will der Hersteller Terhürne jetzt eine ebenso praktische wie optisch ansprechende Alternative bieten. Das Laminat sieht - zumindest mit etwas Abstand - dank seiner Oberflächenstruktur und Tiefenwirkung aus wie gefliest. Außerdem soll es auch die für Küchen und Dielen üblichen Belastungen aushalten können. So schütze die WaterProTec-Trägerplatte, die doppelt so quellarm sei wie eine herkömmliche HDF Trägerplatte, vor Feuchtigkeit im Laminatboden. Daneben verfüge das Produkt über die für Laminatböden typischen Merkmale, wie zum Beispiel eine einfache Handhabung bei der Verarbeitung. Durch das breite Dielenformat lässt sich der Boden zudem recht schnell verlegen, zumal die Dielen selbstausrichtend und mit einer Klick-Verbindung ausgestattet seien. Insgesamt gibt es von Terhürne sechs Fliesendekore.

Übrigens es geht auch andersherum: Fliesen geben ebenfalls manchmal etwas vor, was sie eigentlich gar nicht sind. Auf der Cersaie 2006 (siehe Bild aus dem Beitrag "Fliesen-Trends auf der Cersaie 2006" vom 3.11.2006) wurden z.B. recht überzeugende Beton-, Schiefer- und Naturstein-Interpretationen für Innen- und Außenbereiche vorgestellt. Und auch der sich schon in den Vorjahren abzeichnende Trend zu Interpretationen von überwiegend dunklen Hölzern ebenso wie Lederimitationen waren in einem noch breiteren Spektrum und teils sehr realitätsnahen Ausprägungen zu sehen.

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