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BaObab - Star(c)k von Vitra

(30.10.2006) In der hundertjährigen Entwicklungsgeschichte moderner Büroeinrichtungen - angefangen bei Frank Lloyd Wrights Larkin Building - ist die Form des Büroschreibtischs laufend verändert worden. Allen dabei entstandenen Ausprägungen ist gemeinsam, dass ein Tisch mit bestimmten Funktionen verknüpft wurde. Anpassungen waren bestimmt von den jeweils aktuellen Entwicklungen in Bürotechnik und Bürokultur, äusserten sich in vielfältiger Art - bei Beinen, Gleitscheiben (später Gleitrollen), Schrankfächern, Schubladen, Schlössern, etc. - und wurden zu Eigenheiten des Büromöbeldesigns. Hochentwickelte zeitgenössische Büromöbel heißen Systemmöbel, denn sie präsentieren sich als funktionale Konzepte aus Tischen, Verkettungen, Kabelmanagementlösungen, mechanischen Vorrichtungen sowie breit gefächerten Accessoires und Hilfsmitteln.

Bedenkt man aber, dass die drahtlose Kommunikation Papier als geschäftliches Kommunikationsmedium zunehmend verdrängt, scheint sich die Geschichte des Büromöbeldesigns wandeln zu müssen: Wir brauchen eigentlich nur noch einen simplen Tisch. Der neue Schreibtisch BaObab, den Philippe Starck für Vitra entwickelt hat, weist auf einer funktionalen Ebene in diese Richtung. Er umfasst lediglich eine Kabelführung und den nötigsten Stauraum. Auf gestalterischer Ebene ist er aber ein skulpturales Objekt. BaObab will seine Nutzer beschirmen, er soll die Arbeit auf eine neuartige Weise erleichtern und im Büroraum einen heiteren Akzent setzen.

BaObab besteht aus einem Gestell (in einem Stück) und einer Schreibtischplatte. Er stellt eine frische Lösung für junge Unternehmen, Läden, Geschäfte, Studios und häusliche Arbeitszimmer dar, eignet sich aber auch für etablierte Firmen mit dem Bedürfnis nach Verjüngung und dem Willen, bewusst moderne Akzente zu setzen.

Das Gestell von BaObab besteht aus Polyethylen, die Tischplatte aus Polyurethan. BaObab ist in den Farben Hellgelb, Hellgrau, Rot, Aqua und Lime Grün lieferbar.

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