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Öllevelsensor ermöglicht dynamische Wartungsintervalle beim ecopower Mini-BHKW

(30.8.2006) Mit einem neuen Öllevelsensor und einer verbesserten Steuerungssoftware optimiert die PowerPlus Technologies GmbH das leistungsmodulierende ecopower Mini-BHKW. Die neue Sensorik gestatte in Verbindung mit der verbesserten Steuerungssoftware die kontinuierliche Überwachung des Ölverbrauchs des Gasmotors, wodurch die bisher empfohlene Wartung alle 4.000 Stunden bei allen entsprechend ausgerüsteten Mini-BHKWs durch ein dynamisches Wartungsintervall auf bis zu 5.000 Stunden erweitert werden könne. Der Zeitpunkt der nächsten Wartung soll auf diese Weise von den tatsächlichen Betriebsbedingungen abhängig gemacht werden können. Für die Fachpartner und Kunden bedeutet dies eine praxisgerechtere Ausgestaltung der Wartungszyklen und läßt ein höheres Maß an Betriebssicherheit erwarten.

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Der Öllevelsensor ist nach Herstellerangaben in allen neu ausgelieferten Mini-BHKWs serienmäßig integriert. Sinkt der Ölvorrat unter die für einen zuverlässigen Betrieb notwendige Menge von 3,5 Litern, wird dies von der Sensorik erkannt und eine Warnmeldung direkt am Gerät ausgegeben sowie über die Fernüberwachung an den zuständigen Fachpartner weitergeleitet. Anschließend geht das Mini-BHKW automatisch in den Schonbetrieb über. Auf diese Weise können Folgeschäden am Motor aufgrund eines zu geringen Ölstandes von vornherein vermieden werden.

Im Falle einer Warnmeldung hat der Fachpartner die Möglichkeit, je nach Anzahl der seit der letzten Wartung verstrichenen Betriebsstunden entweder eine vorgezogene Ölinspektion oder einen regulären Wartungsservice durchzuführen. Die Vorgehensweise richtet sich dabei nach dem Ölverbrauch des jeweiligen Gerätes:

  • Grundsätzlich gilt weiterhin der bisherige Wartungszyklus von bis zu 4.000 Stunden. Arbeitet das Mini-BHKW in dieser Zeit einwandfrei oder meldet erst zwischen 3.500 und 4.000 Betriebsstunden einen niedrigen Ölstand, so wird die reguläre Wartung einfach wie geplant durchgeführt und das Wartungsintervall beginnt danach von neuem.
  • Sollte der Ölvorrat hingegen schon früher zur Neige gehen, so wird im Zeitraum zwischen 2.500 und 3.500 Betriebsstunden eine vereinfachte Ölinspektion notwendig. Hierbei werde das Öl wieder auf die maximale Füllmenge aufgefüllt sowie der Luftfilter und die Zündkerze gewechselt. Anschließend verlängert sich das laufende Wartungsintervall automatisch auf 5.000 Betriebsstunden, wodurch der Betreiber einen Ausgleich für die anfallenden Inspektionskosten erhältt.

Meldet der Öllevelsensor bereits bei weniger als 2.500 Betriebsstunden nach der letzten Wartung einen niedrigen Ölstand, so wird eine Überprüfung der Anlage durch den Werkskundendienst des Herstellers notwendig.

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