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Neuer Standardschacht von KESSEL will Baukosten erheblich senken

(17.8.2006) Einen neuen Standardschacht in der Nennweite 600 führt der bayerische Entwässerungsspezialist KESSEL jetzt am Markt ein. Der größte Vorteil des Neuen sei ökonomischer Natur: Der LW 600 wurde als nichtbegehbarer Schacht konzipiert und ist deshalb vergleichsweise kostengünstig. "Es muss nicht jeder Schacht begehbar sein", erklärt Markus Pfalzgraf, Produktmanager für Schachtsysteme bei KESSEL. "In Kombination mit unseren Schächten LW 1000 ist die Begehung entwässerungstechnischer Anlagen trotzdem gewährleistet. Reinigung und Inspektion können problemlos durchgeführt werden."

Die geringeren Kosten sollen Planern und Entscheidern helfen, die Baukosten erheblich zu senken: Mit dem gleichen Budget können deutlich mehr Projekte realisiert beziehungsweise Anlagen saniert werden. Außerdem spricht für den Neuen, dass er einbaufertig an die Baustelle geliefert wird - das sorgt für kürzere Einbauzeiten und vermeidet Fehler bei der Montage. Zudem zeichnet den Schacht seine Bruchsicherheit aus; Verarbeiter schätzen, dass er kleiner, leichter und handlicher ist.

Zurzeit stehen sieben verschiedene Gerinnevarianten in den Dimensionen DN 150, 200 und 250 zur Verfügung. Wie der LW 1000 ist der LW 600 für die Belastungsklassen A, B und D konzipiert.

Die etablierten KESSEL-Produktionsmerkmale sind auch bei dem neuen Standardschacht integriert: Die monolithische Bauweise verspricht absolute Dichtheit, das teleskopische Aufsatzstück ermöglicht den stufenlosen Höhenausgleich. Durch die Verwendung des Werkstoffs Polyethylen kann der Kunststoffschacht problemlos ohne schweres Baugerät transportiert und montiert werden. Das Material ist langlebig und beständig gegen aggressive Abwässer.

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