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Reversible Wärmepumpen heizen und kühlen

(11.8.2006) Es ist beileibe kein Luxus, wenn man sich in seinen Wohn- oder Arbeitsräumen zu jeder Jahreszeit wohl fühlen will. Entscheidende Voraussetzung ist das optimale Raumklima - mal geheizt, mal gekühlt. Fürs Heizen werden immer noch gerne traditionelle Heizsysteme installiert; das Kühlen übernehmen gewohntermaßen Splitgeräte oder Kaltwassersätze. Doch zwei unabhängig voneinander funktionierende Kreisläufe zum Heizen und zum Kühlen sind nicht gerade sinnvoll - von doppelten Installationen und geringer Effizienz ganz zu schweigen.

Ideal für Komfort-Einfamilienhäuser und Zweckbauten

Wärmepumpen-Pionier Dimplex hat eine reversible Luft/Wasser-Wärmepumpe entwickelt, die komfortabel und umweltgerecht Heizen und darüber hinaus sowohl zum stillen als auch zum dynamischen Kühlen eingesetzt werden kann. Unabhängig davon kann mit diesem System der Warmwasserbedarf gedeckt werden. Ideal eignen sich diese neuen Wärmepumpen, die als Außenanlage und für die Innenaufstellung lieferbar sind, für Komfort-Einfamilienhäuser oder für Zweckbauten bis zu 300 m² Größe.


Aufbau einer reversiblen Dimplex-Wärmepumpenanlage:
(1) Wärmepumpenmanager WPM 2004. (2) Gebläsekonvektor für dynamische Kühlung. (3) Raumthermostat.
(4) Stille Kühlung durch Nutzung vorhandener Heizflächen. (5) Raum-Klimastation. (6) Fußbodenheizung.
(7) Taupunktwächter. (8) Abwärmenutzung zum Beheizen eines Schwimmbades und ...
(9) zur Warmwasserbereitung im Kühlbetrieb.
(10) Vorlauftemperatur von über 60°C zur Beheizung einzelner Räume (z.B. Bad) im Kühlbetrieb.
(11) Nutzung des im Kühlbetrieb kostenlos erwärmten Warmwassers.
(12) Reversible Luft/Wasser-Wärmepumpe für Außenaufstellung. (Grafik vergrößern)

In der Heiztechnik ist die ressourcenschonende und energiesparende Wärmepumpe schon lange auf dem Vormarsch. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe "gewinnt" die zum Heizen benötigte Energie zum großen Teil aus der Umgebungsluft, und das auch noch bei Minustemperaturen bis zu 20°C. Die reversible Wärmepumpe kann nun nicht nur im Winter heizen und ganzjährig warmes Wasser bereiten; während der warmen Jahreszeit sorgt sie obendrein für "coole" Temperaturen.

Dimplexs Wärmepumpenmanager WPM 2004 R regelt dabei den Heiz- und Kühlbetrieb. Die außentemperaturgeführte Regelung erreicht durch optimierte Vorlauftemperaturen hohe Jahresarbeitszahlen. Stille und dynamische Kühlung lassen sich dabei durch die Ansteuerung eines Mischers kombinieren. Zusätzlich wird die im Kühlbetrieb kostenlos zur Verfügung stehende Abwärme bedarfsgerecht auf die Wärmeverbraucher verteilt.

  • Bei der stillen Kühlung wird die Oberflächentemperatur von Boden, Wand und Decke reduziert: Rohre, durch die Wasser strömt, machen diese Flächen zu thermisch wirksamen Wärmetauschern. Durch die Kühlmitteltemperatur oberhalb des Taupunkts wird Kondensatausfall vermieden.
  • Bei der dynamischen Kühlung dagegen werden durch den Einsatz von Lüftungskonvektoren hohe Kälteleistungen übertragen. Die Kühlmitteltemperatur unterhalb des Taupunkts reduziert die Raumluftfeuchte, anfallendes Kondensat wird kontrolliert abgeleitet.

Nicht nur für das Komfort-Einfamilienhaus bis zu 300 m² Wohnfläche empfiehlt sich die Installation einer reversiblen Wärmepumpe: Sowohl das Heizen als auch die stille Kühlung erfolgt über die Fußbodenheizung. In Räumen mit hoher Sonneneinstrahlung wie z.B. ein Wintergarten oder Atelier kann ergänzend dynamisch mit Gebläsekonvektoren gekühlt werden, über die dann auch die Räume entfeuchtet werden.

In Zweckbauten wie Arztpraxen, Büroräumen, Kanzleien etc. werden die Räume, die auch gekühlt werden müssen, über Gebläsekonvektoren oder eine kombinierte Deckenheizung und -kühlung versorgt. Bei einem kombinierten Einfamilienhaus mit Geschäftsräumen, läßt sich der Wohntrakt über eine Fußbodenheizung kühlen und beheizen. Die gewerblich genutzen Räume werden über Gebläsekonvektoren beheizt und gekühlt.

Gegenüber einer Kühlanlage, die unabhängig von einer Heizung betrieben wird, können sich durch den Einsatz der reversiblen Dimplex Luft/Wasser-Wärmepumpe spürbare Kosteneinsparungen erwartet werden. Einmal aufgrund des Doppelnutzens durch die Verwendung von Anlagekomponenten zum Heizen und zum Kühlen. Zum anderen durch die Verwertung der im Kühlbetrieb anfallenden Abwärme mit Hilfe eines zweiten Wärmetauschers zur Warmwasserbereitung, zum Laden eines Pufferspeichers z.B. fürs Schwimmbad oder zur Versorgung einzelner Heizflächen mit höheren Vorlauftemperaturen.

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