Redaktion  || < älter 2006/1091 jünger > >>|  

Frequenzumrichter können den Energieverbrauch von Klimaanlagen halbieren

Frequenzumrichter(29.6.2006) Siemens hat Frequenzumrichter entwickelt, die den Energieverbrauch bei Pumpen und Ventilatoren in der Gebäudeautomation um bis zu 50 Prozent reduzieren können. Statt die Strömungsleistung wie bisher mit Drosselverfahren zu verkleinern, steuern die SED2-Frequenzumrichter die Leistung über die Regelung der Motordrehzahlen. Die Entscheidung der Anwender für die neue Lösung erleichtert eine speziell programmierte Software (siehe Beitrag "Berechnungstool für Pumpen und Ventilatoren hilft beim Energiesparen" vom 18.2.2006), die die Amortisationszeit der Investition errechnet. Sie beträgt oft nur wenige Monate.

Heute werden etwa zwei Drittel der Strommengen in den Industriestaaten für Antriebszwecke genutzt - so genannte Strömungsmaschinen für die Kühlung sollen davon allein 50 Prozent verschlingen. Der Hauptgrund: Bisher werden Luftströmungen meist mechanisch gedrosselt - bei maximaler Leistung des Antriebs. Bei einer Klimaanlage läuft der Motor deshalb auf Volllast, selbst wenn sie auf minimale Kühlleistung gestellt ist. Das treibt mit der Zeit die Kosten, vor allem bei den gestiegenen Energiepreisen. Denn Pumpen und Ventilatoren werden in der Regel mit einer hohen Jahreslaufzeit eingesetzt, wobei die Energiekosten den größten Anteil der Lebenszykluskosten einnehmen. Frequenzumrichter können den Stromverbrauch erheblich reduzieren.

Frequenzumrichter, Pumpen, Drosselklappe, Drosselklappen, Klimaanlage, Klimaanlagen, Luftstrom, Drosselung, Heizung, Lüftung, Gebäudeautomation, Motordrehzahlen, Drehzahlen, Ventilatoren, Klimatisierung

Statt den Luftstrom per Drosselung zu reduzieren, steuert der SED2 von Siemens Building Technologies die Leistung über die Motordrehzahl. Vor allem in der Gebäudeautomation ergibt sich dadurch ein besonders großes Einsparpotenzial, weil Anlagen für Heizung, Lüftung oder Klimatisierung selten im Volllastbereich laufen müssen. Zusätzlich erkennt ein integrierter Energiesparmodus einen Leerlauf des Motors und stoppt ihn, bis wieder Leistung gebraucht wird.

siehe auch:

ausgewählte weitere Meldungen: