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Frei programmierbare KNX-Anbindung von WAGO

(20.6.2006) Mit nur zwei KNX-Komponenten, einer Busklemme und einem Controller, wird aus dem WAGO-IO-SYSTEM eine universelle KNX-Anbindung, ein Gateway, ein Router, eine Steuerung und noch viel mehr.

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KNX- bzw. EIB-Komponenten in Ethernet-, LON- oder ganz anderen Feldbusnetzwerken nutzen? Kein Problem mit beispielsweise der WAGO KNX/TP1-Busklemme. Sie wird wie jede andere Busklemme auch in einen Feldbusknoten eingesetzt und schon lassen sich KNX/EIB-Geräte in Zweidrahttechnik anschließen. Der KNX-Bus wird in dieser Konfiguration zum Subbus innerhalb eines übergeordneten Netzwerks, die Busklemme fungiert als eigenständiges, programmierbares Gerät.

Rennwagen statt Fahrrad: KNX/IP mit 100 MBaud

Mit dem WAGO-I/O-SYSTEM 750 lassen sich aber auch KNX-Netzwerke mit Datenraten von 100 Mbaud erstellen! Dies ermöglicht der programmierbare KNX/IP-Controller. Wird er zusammen mit einer KNX/TP-Busklemme eingesetzt, ist der so konfigurierte Knoten sowohl KNX-IP-Teilnehmer als auch Router. Darüber hinaus ist der Controller frei programmierbar gemäß IEC 61131-3; in der Funktion entspricht er in etwa einem KNX-Anwendungscontroller, allerdings mit einer erheblich höheren Leistung. Als zusätzliches Merkmal bietet er einen Web-Server, der als Bedienoberfläche für die Parametrierung in vielen Fällen eine zusätzliche Visualisierung überflüssig macht.

Die Inbetriebnahme und Adressierung erfolgt mit der verbreiteten Standard-Software ETS 3 (siehe auch "EIB/KNX, IP, Web, Audio und BACnet wachsen zusammen" vom 6.6.2006). Ein entsprechendes Plugin ist von WAGO vorgesehen. Über ETS 3 besteht auch in einem KNX/IP-Netzwerk direkter Zugriff auf KNX/TP-Geräte. Für Standardaufgaben, z.B. eine Einzelraumregelung, gibt es von WAGO komplett vorprogrammierte Lösungen. Der Anwender muss nur noch die Hardware passend zusammenstellen. Soll programmiert werden, stehen dem Anwender zahlreiche vorprogrammierte Funktionsblöcke zur Verfügung.

Beide Konfigurationen lassen sich mit beliebigen Busklemmen des WAGO-I/O-SYSTEM kombinieren, d.h. nicht nur mit Standardfunktionen, sondern z.B. auch mit Dali- und Enocean- und sonstigen Schnittstellen.

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