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Buderus und Wolf Testsieger beim Gas-Brennwertkessel-Test

(10.6.2006) Welcher Gas-Kompaktheizkessel arbeitet am wirtschaftlichsten und ist außerdem leicht zu handhaben, umweltfreundlich, gut verarbeitet und sicher? Um das herauszufinden, hat die Stiftung Warentest elf Heizkessel mit integriertem Warmwasser-Speicher geprüft und in der Ausgabe 06/2006 des test-Heftes veröffentlicht. Die ganz knappen Testsieger mit der Note 1,6 sind ...

  • der Logamax plus GB132 T von Buderus sowie
  • die ComfortLine Gasbrennwertzentrale CGS von Wolf.

Fünf weitere Gas-Brennwertkessel (davon eine Baugleichheit) erhielten die Note 1,7. Der preiswerteste aber "schlechteste" Kessel erhielt immerhin noch die Note 2,3.

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Logamax plus GB132 T von Buderus

Der Kompaktheizkessel (Bild oben) glänzte in allen fünf Testdisziplinen:

  • Sehr gut: Energieausnutzung (wenngleich in dieser Disziplin die vergleichbaren und ebenfalls getesteten Geräte von Wolf, Brötje und Remeha geringfügig besser abschnitten), Sicherheit, Handhabung
  • Gut: Verarbeitung und Umwelteigenschaften.

Mit zwei Leistungsgrößen - 11 und 19 Kilowatt - und zwei Speichergrößen - 135 und 160 Liter - ist der Logamax plus GB132 T sowohl für Ein- als auch für Zweifamilienhäuser offensichtlich eine gute Wahl. Dank moderner Brennwerttechnik erreicht er einen Normnutzungsgrad bis 108 Prozent, so dass Anlagenbetreiber im Vergleich zu ihrem alten Heizkessel bis zu einem Drittel Energie sparen. Der Brenner moduliert zwischen 40 und 100 Prozent und passt sich so dem Wärmebedarf im Gebäude flexibel an. Im Warmwasserbetrieb kann er seine Leistung auf 13 beziehungsweise 23 Kilowatt steigern, um einen hohen Warmwasserkomfort zu sichern.

Die Kompaktheizzentrale braucht nur wenig Platz:

  • Die 11 kW-Variante ist 147 Zentimeter hoch, 60 Zentimeter breit und 65 Zentimeter tief.
  • Der 19 kW starke Bruder hat bis auf die Höhe - 158 Zentimeter - die gleichen Maße.

Beide Buderus-Kessel haben den Vorteil, dass Wärmerzeuger und Warmwasser-Speicher technisch und optisch aufeinander abgestimmt sind. Die Montage gilt als einfach, weil ab Werk alle wichtigen Bauteile integriert sind - zum Beispiel das Ausdehnungsgefäß und das Sicherheitsventil. Für eine einfache Inbetriebnahme, Regelung und Wartung sorgt das Regelsystem Logamatic EMS.

ComfortLine Gasbrennwertzentrale CGS von Wolf

Spitzenergebnisse erzielte der Wolf CGS vor allem in den Disziplinen Energieausnutzung und Sicherheit. Beide bewertete die Stiftung Warentest mit der Note "sehr gut". Auch bei den Umwelteigenschaften, der Verarbeitung und der Handhabung schnitt das Brennwert-Gerät von Wolf mit dem Testergebnis "gut" überdurchschnittlich ab.


Die Wolf-Entwickler und ihr Baby: Leiter Technik Heizung Robert Hiesbauer, die Entwicklungsingenieure Jörn Friedrichs und Jürgen Schwalme, sowie Vertriebsleiter Heizung Bernhard Steppe und Wolf Geschäftsführer Technik Dr. Fritz Hille (v.l.n.r.)

Die besonders wirtschaftliche und bedienungsfreundliche Wolf Brennwertzentrale (Normnutzungsgrad 110%) ist mit einem effizientem Wärmetauscher aus Edelstahl und modernstem Schichtenspeicher ausgestattet. Die Pumpe arbeitet drehzahlgeregelt und damit extrem stromsparend. Durch das so genannte Turbostop-System ist die komfortable Warmwasserbereitung im Schichtenspeicher gesichert. Für Energieeffienz sorgt u.a. eine rücklaufgesteuerte Speicherladung zusammen mit der Brennwertnutzung.

Bei einer Warmwassertemperatur von 60°C stellt ...

  • der Speicher der CGS 20 bis zu 160 Liter zur Verfügung.
  • Der Speicher der CGS 24 sogar 200 Liter.

Die ComfortLine Gasbrennwertzentrale CGS wiegt 99 Kilogramm. Außerdem ist sie mit dem Wolf Docking-System ausgestattet. Das bedeutet, Therme und Speicher lassen sich mit wenigen Handgriffen trennen und einzeln transportieren. Durch das Ausschwenken des Wärmertauschers ist zudem eine leichte Reinigung möglich - und zwar bei vollem Anlagendruck und ohne anschließende Entlüftung.

Alle Wolf-Gasbrennwertgeräte sind mit dem neuen Wolf Regelungssystem ausgestattet. Das WRS verbindet einfache Bedienung mit hohem Regelungskomfort. Und mit einer Wandhalterung lässt sich das Bedienmodul auch als Fernbedienung einsetzen. Die CGS ist in zwei Baugrößen und einem Leistungsbereich von 5,6 bis 27,6 kW erhältlich.

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