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Elektrische Fußbodentemperierung auch von REHAU

(15.5.2006) Eine Fußbodentemperierung kann den Wohnkomfort und das Wohlbefinden erheblich erhöhen. Da die Wärmequelle im Fußboden großflächig ist, kann außerdem ein Raum mit niedrigen Temperaturen recht wirtschaftlich beheizt werden. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich neben den Warmwasser-Fußbodenheizungen, die sich u.a. ideal eignen in Kombination mit heizungsunterstützenden Solaranlagen oder Wärmepumpen, ein Markt für elektrische Fußbodenheizungen, auf den sich beispielsweise auch REHAU mit dem System SOLELEC begeben hat.

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Das Prinzip von SOLELEC besteht darin, dass einer Heizmatte - bestehend aus einem Heizleiter, der in ein Textilnetz eingeflochten ist - über einen Anschlussleiter Energie zugeführt wird. Die Heizmatte ist in der Regel im selbstnivellierenden Estrich oder Fliesenkleber vollständig eingebettet. Über den Widerstand des Heizleiters wird die elektrische Energie in Wärme umgewandelt. Der Estrich oder Fliesenkleber nimmt die Wärmeenergie auf und gibt sie anschließend großflächig über den Bodenbelag ab. Diesem Prinzip liegt ein Selbstregelungseffekt zugrunde, der die Wärmeabgabe regelt. Die Leistungsabgabe erfolgt proportional zur Temperaturdifferenz zwischen Heizflächentemperatur und Raumtemperatur. Die Bodentemperatur wird über einen Temperaturfühler im Fliesenkleber oder Estrich aufgenommen und über ein Thermostat, an dem die gewünschte Temperatur einfach eingestellt wird, geregelt.

Die Planung, Verlegung und der Einbau von SOLELEC ist laut REHAU "äußerst einfach" und auch das Nachrüsten in bestehenden Räumen könne "ohne großen Aufwand" erfolgen. Die schnelle Montage sowie die Verlegung der Heizmatten unmittelbar unter dem Oberboden lassen niedrige Investitionskosten erwarten. Und auch die Energiekosten sollen auf einem niedrigen Niveau liegen. Da das innovative System verschleißfrei ist, entstehen darüber hinaus keine Wartungs- und Folgekosten.

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