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Paradigma erhält Bundespreis 2006 für AquaSystem

  • Auszeichnung für innovatives Solarwärme-System

(29.3.2006) Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Spezialist für ökologische Heizsysteme, wurde am 22. März 2006 auf der Internationalen Handwerksmesse in München mit dem Bundespreis 2006 ausgezeichnet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vergibt den Bundespreis jährlich für innovative Lösungen in Handwerk und Industrie. Überreicht wurde der mit 5.000 Euro dotierte Preis von Staatssekretär Dr. Joachim Wuermeling. Paradigma erhält den Preis für sein AquaSystem, ein Solarwärme-System, das den Anschluss an einen bereits vorhandenen Speicher ermöglicht.

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siehe auch Meldung "Solare Wärme für Zwei- bis Acht-Personenhaushalte" vom 26.5.2005

"Wir freuen uns außerordentlich über diese Auszeichnung. Unser Ziel, mit dem AquaSystem ein Produkt mit einem Maximum an Anwendernutzen und Bedienerfreundlichkeit unter der Prämisse der Energieeinsparung zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, haben wir erreicht", kommentiert Matthias Reitzenstein, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb von Paradigma.

Das AquaSystem bietet Hausbesitzern eine Möglichkeit, relativ unkompliziert in die Nutzung der Solarwärme zur Warmwasserbereitung einzusteigen. Denn durch die Funktionsweise mit normalem Wasser statt des üblichen Wasser-Glykolgemischs sind weder ein separater Kreislauf noch ein zusätzlicher Solarspeicher mit Wärmetauscher nötig. Jeder bisherige Kunde eines Heizungsfachbetriebs ist somit potentieller Käufer eines Solarwärme-Systems. Für den installierenden Heizungsfachbetrieb reduziert sich außerdem der Aufwand für die Installation wie beispielsweise den hydraulischen Anschluss des Solarkreises an den Speicher, da im Lieferumfang alle wesentlichen Komponenten enthalten sind. Auch der Wartungsaufwand reduziert sich, da die Kontrolle des Glykolgemisches und dessen Handhabung entfallen.

Das AquaSystem ist in einem hohen Maße skalierbar. Eine Anlage kann jederzeit um weitere Kollektoren erweitert werden, zum Beispiel um zusätzlich zur Warmwasserbereitung auch die Heizung zu unterstützen. Ab April 2006 wird auch eine Zusammenschaltung von mehreren Kollektoren zu Kollektorfeldern
von bis zu 30 m² möglich sein.

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