Redaktion  || < älter 2006/0376 jünger > >>|  

Feinstaub: Das eigene Kaminfeuer genießen - ohne übermäßig die Umwelt zu belasten

Feinstaub, moderne Feuerstätte, Kaminfeuer, Kamin, Industrieverband Haus- Heiz- und Küchentechnik, Heizgerät, ofenkammergetrocknetes Holz, Luftzufuhr, Brennmaterial, Moderne Gerätetechnik(1.3.2006) Die Besitzer moderner Feuerstätten können durch den sachgemäßen Umgang mit ihrem Heizgerät dazu beitragen, das Aufkommen an Feinstaub zu reduzieren ohne auf den Genuss eines Kaminfeuers verzichten zu müssen. Darauf macht der dem Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. (HKI) angehörende Fachverband Heiz- und Kochgeräte aufmerksam (siehe auch Feinstaub-Beiträge "DIE ZEIT" und "Baubiologe")..

  • Indem für eine angemessene Luftzufuhr bei der Verbrennung gesorgt und
  • grundsätzlich nur zugelassenes und vorschriftsmäßig gelagertes Brennmaterial verwendet wird,

... können die Emissionen eingeschränkt werden. Bei der Verwendung von Holz sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Scheite vor der Verbrennung zwei bis drei Jahre an einem trockenen, vor Witterung geschützten Ort abgelagert worden sind. Optional kann auch ofenkammergetrocknetes Holz vom Handel bezogen werden. Nicht ausreichend abgelagertes Holz besitzt zuviel Restfeuchte. Die Folge ist eine unvollständige Verbrennung, bei der unnötig viele Schadstoffe freigesetzt werden. Behandeltes, gestrichenes oder beschichtetes Holz gehört zudem grundsätzlich nicht in den Kamin, sondern auf den Müll.

Um generell zu überprüfen, ob die Verbrennung einwandfrei verläuft, empfiehlt es sich, den Schornstein im Blick zu behalten. Hier gilt: Je weniger Rauch zu sehen ist, desto besser verläuft der Abbrand. 20 Minuten nach Entzünden des Feuers sollte optisch kaum noch Rauch aus dem Schornstein treten. Falls sich ungewöhnlich viel Rauch entwickelt, ist das meist die Folge einer unvollständigen Verbrennung - hier genügt oft schon eine Erhöhung der Luftzufuhr.

Moderne Gerätetechnik sorgt für eine optimale Verbrennung

Wichtig ist auch, dass die Technik des Gerätes den heutigen Anforderungen entspricht. In den vergangenen Jahren ist die Verbrennungstechnik kontinuierlich verbessert worden, so dass einerseits die Effizienz bei der Verbrennung gesteigert und gleichzeitig die Emissionen gesenkt werden konnten. Zwar hat die Verbrennung fester Brennstoffe an der Gesamtmenge des Feinstaubes nur einen geringen Anteil, aber der Einklang zwischen Gerätetechnik, geeigneter Brennstoffwahl und richtiger Handhabung ist grundsätzlich wichtig für Mensch und Umwelt.

siehe auch:

ausgewählte weitere Meldungen: