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FUCON – Märkte von morgen für die Bauindustrie

(23.2.2006) Während in verschiedenen Teilen der Welt spektakuläre Gebäude und neue futuristische Städte entstehen, befindet sich nach Einschätzung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO die deutsche Baubranche in einer substanziellen Krise. Der ungenügenden Binnennachfrage als Hauptverursacher könne demnach nur durch eine Exportoffensive "Made in Germany" begegnet werden. Wichtig hierfür sei, neben der guten Vernetzung aller am Bau Beteiligten, eine grundlegende Umstrukturierung der Planungs- und Bauprozesse sowie der durchgängige Einsatz innovativer Technologien.

Das Verbundforschungsprojekt Future Construction in Emerging Markets (FUCON) startet Anfang April und soll als Antwort des Fraunhofer IAO auf die anhaltende Stagnation der Baubranche in Deutschland verstanden werden. Zum Auftakt des Projekts findet ein Forum statt ...

  • im Institutszentrum Stuttgart,
  • am Mittwoch, 5. April 2006 (extrem dumm ist, dass parallel die zum Thema passende buildingSMART-Konferenz stattfindet: PDF-Flyer dazu).

Ziel des Projekts ist es, alle Arbeitsabläufe so zu optimieren, dass eine kompakte Prozesskette entsteht. Dabei spielt der gezielte Einsatz modernster Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) eine wichtige Rolle. Sowohl interaktive und virtuelle Bauwerksmodelle als auch dreidimensionale Gebäudedarstellungen, so genannte DigitalMockups, sollen schon während der frühen Planungsphase eingesetzt werden. Dies ermöglicht von Beginn an eine immersive Planung und Machbarkeitsstudien für Architekturprototypen.

Mit FUCON möchte das Fraunhofer IAO gemeinsam mit den Projektpartnern einen moderierten Innovationsprozess im Bauwesen unter Einbeziehung von Wissenschaft und Praxis initiieren und konstruktiv fördern.

Die Projektauftaktveranstaltung richtet sich an alle Akteure rund um die Baubranche wie Bauunternehmer, Hersteller, Architekten, Planer und Projektleiter. Die Teilnahmegebühr beträgt 395 Euro.

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