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Buchempfehlung: "Wärmepumpen in der Heizungstechnik"

Wärmepumpen, Heizungstechnik, Heizung, Wärmepumpe, Wärmepumpenheizung, Buchempfehlung, Wärmepumpen-Heizanlage, Wärmepumpentechnik, Wärmepumpen-Heizanlagen(29.1.2006) Seit dem Erscheinen der ersten Auflage des Praxishandbuches "Wärmepumpen in der Heizungstechnik" im Jahr 2000 hat sich die Akzeptanz der Wärmepumpentechnik beim Betreiber, im Handwerk und in der Öffentlichkeit wesentlich erhöht. Die Lücke zwischen den nationalen Kyotozielen und den tatsächlichen CO₂-Emissionen sensibilisiert endlich zusehends die Politik.

Nationale und EU-Richtlinien, die Energie- und Umwelteffizienz bei der Wärmeaufbringung fordern, werden durch den Einsatz von Wärmepumpen besonders effektiv erfüllt. Das hier vorgestellte Handbuch versteht sich als Leitfaden für die Planung und Errichtung von Wärmepumpen-Heizanlagen. Der Inhalt basiert auf einer jahrelangen praktischen Erfahrung und den Erkenntnissen aus der laufenden Weiterentwicklung sowie einem breiten, internationalen Erfahrungsaustausch.

Der Autor liefert Argumente für die Wärmepumpe, führt in die Theorie ein und zeigt Bauarten von Wärmepumpen auf. Darüber hinaus gibt er wertvolle Hinweise zur Planung und Regelungstechnik. Auch auf spezielle Einsatzgebiete von Wärmepumpen wird ausführlich eingegangen. Des Weiteren werden Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Weiterentwicklung von Wärmepumpen-Systemen anschaulich dargestellt. Die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen wird vor dem Hintergrund der fortwährenden Energiepreis-Diskussion verdeutlicht. Eine wichtige Lektüre auch für diejinigen, die ihren Kunden über die konventionelle Heiztechnik hinausgehende Lösungen anbieten wollen.

In der überarbeiteten zweiten Auflage wurden die gestiegenen Energiepreise und Umweltanforderungen der vergangenen zwölf Monate berücksichtigt. Mit der dritten Auflage erhält der Leser nun ein absolut aktuelles Buch für die Praxis mit neuen Daten, Grafiken und Tabellen in einem wachsenden innovativen Markt.

zur Erinnerung: Eine Wärmepumpe kann dem Wasser, dem Erdreich oder der Luft Wärme entzieht - und das funktioniert selbst dann, wenn diese Umgebung deutlich kälter ist als der Wärmeträger der Wärmepumpe. Dieses wird durch einen physikalischen Trick möglich: Entspannt sich ein unter Überdruck stehendes Gas, "nimmt" es sich in jedem Fall aus seiner (auch kälteren!) Umgebung die für die Volumenvergrößerung benötigte Wärme. Für die Verdichtung des Gases sorgt ein Kompressor, der um so mehr zutun hat und Energie verbraucht (Strom oder Erdgas), je kälter Wasser, Boden oder Luft sind (siehe auch: "Wie funktioniert eine Wärmepumpe?"). Bei der Kalkulation von Kosten und Wirkungsgrad ist unbedingt die Entwicklung von Strom- und Gaspreisen zu berücksichtigen!

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