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ZVEI: "An Installationen sparen, heißt teuer sparen"

  • Initiative Intelligentes Wohnen zertifiziert Partner aus dem Handwerk

(20.12.2005) Die ZVEI-Initiative "Intelligentes Wohnen" hat zehn Fachfirmen für Planung und Umsetzung von Elektroinstallationen als Partner zertifiziert. Das ZVEI-Zertifikat soll Bauherren, die Wert auf Zukunftssicherheit ihrer Hausinstallation legen, bei der Wahl von Planern und Elektroinstallateuren unterstützen.

Nach ZVEI-Angaben mussten die Unternehmen durch mindestens drei Referenzprojekte nachweisen, dass sie anwenderfreundliche Gesamtlösungen für das Zusammenspiel von Multimedia, Gebäudetechnik und Hausgeräten realisieren können. Auch müssen sie in der Lage sein, ihren Kunden anhand von Musterobjekten anschaulich zu demonstrieren, wie ein komfortables Zuhause heute aussehen kann. Darüber hinaus legte die Initiative Intelligentes Wohnen bei der Auswahl großen Wert auf die Beratungskompetenz der Firmen, insbesondere zu Fragen der Zukunftssicherheit von Elektroinstallationen.

Stromkabel, Telefonleitungen und Leitungen für Satelliten- oder Kabelfernsehen lassen sich nur mit hohem Aufwand nachrüsten. Auch bei Anwendungen aus dem Bereich 'Intelligentes Wohnen' ist eine Nachrüstung mit hohen Kosten verbunden. Diese Kabel und Leitungen schon bei Bau oder Renovierung einzubauen ist jedoch preiswerter. "Heute gehen durchschnittlich nur ungefähr zwei bis drei Prozent der gesamten Bausumme in die elektrotechnische Ausstattung", erläuterte Dr. Reinhard Hund von der Initiative Intelligentes Wohnen. Die Kosten für mehr Sicherheit, Komfort und Energiesparmaßnahmen lägen ungefähr in derselben Höhe und würden sich schnell bezahlt machen. "Bauherren sollten deshalb, auch vor dem Hintergrund einer Streichung der Eigenheimzulage, bedenken: An der falschen Stelle sparen, heißt teuer sparen", so Hund weiter.

Eine Liste der zertifizierten Unternehmen findet sich auf der Webiste www.intelligenteswohnen.com.

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