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Fehler bei der Planung und Montage von (Roll-)Toren vermeiden

(21.9.2005) Zu wenig Platz für den Torantrieb, falsche Führungsschiene, verbogene Tore, weil die Windlast unterschätzt wurde? Planungs- oder Einbau-Fehler führen gerne zu Mängeln. Darum sollten Planer und Handwerker Fehlerquellen kennen und umgehen. Einbaudaten, z.B. von Teckentrup, bieten Orientierung.


Wenn der Antrieb nicht mehr zwischen Welle und Wand passt, ist es zu spät: Dieses Tor elektrisch zu bedienen, wird nur mit zusätzlichem Aufwand möglich - und womöglich nur deshalb, weil Antriebs- mit der Lagerseite verwechselt wurden. Solche Fehler akzeptiert kein Bauherr.

Auch bei Hallen "von der Stange": der Standort zählt

Nicht nur die Größe der Wandöffnung bestimmt, welches Tor das Richtige ist. Ebenso spielt der Faktor Windlast eine Rolle. Faustformel: Je "windiger" die Region ist, desto früher müssen geeignete Sturmsicherungen eingeplant werden. Richtwerte für die zulässigen Tormaße liefern die Hersteller. Ein bestimmter Hallen-Typ lässt sich also nicht generell "eins zu eins" an einem anderen Standort errichten - Tal und Küste erfordern unterschiedliche Lösungen.

Auch auf korrekte Begriffe und Angaben ist zu achten: Die Bestellmaße (für Breite und Höhe) richten sich z. B. nach den lichten Maßen der Wandöffnung. Der Platzbedarf des Tores liegt jedoch darüber: Sturzhöhe, Lagerseite und Antriebseite kommen hinzu - abhängig vom Tortyp. Der Sturz erhöht sich zusätzlich, wenn beispielsweise eine Verkleidung für Rolltorpanzer und Antrieb hinzu kommt. Auch ein feststehendes Seitenteil mit Nebentür verändert die Mindestmaße. Schon mit der Auftragsbestätigung liefern Unternehmen wie Teckentrup deshalb eine individuelle Montagezeichnung, mit der alle Maße schon vor dem Einbau überprüft werden können.

Übrigens: Bei beengtem Raum, beispielsweise in Ladenpassagen, eignen sich besonders Rohrmotoren - sie sind allerdings nicht für den häufigen Betrieb ausgelegt. Diese Antriebsart sollte nur eingesetzt werden, wenn pro Tag wenige Tor-Bewegungen anfallen.

Achtung, Wand!

Wichtig für die Planung des passenden Montagematerials sind auch Angaben zu Wandtyp (beispielsweise Mauerwerk, Beton, Stahlkonstruktion) und -dicke. Werden steckerfertig vorverdrahtete Antriebe eingesetzt, kann der Anschluss während der Montage durch einen Elektriker entfallen. Wie Rollpanzer und Welle auf Montagehöhe gebracht werden - beispielsweise mit Hilfe eines Gabelstaplers - sollte ebenfalls vorher bedacht werden.

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