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Neuerscheinung der Broschüre "Wohnen und Bauen in Zahlen 2005"

(26.8.2005) Erstmalig seit 1997 erscheint wieder ein Handbuch, das Informationen über nahezu alle Aspekte im Bereich Bauen und Wohnen zusammenfasst. Auf über 120 Seiten wird ein breites Spektrum an Daten aktuelle Entwicklungen dokumentiert. So ergibt sich zum Beispiel aus dem Mikrozensus, der alle 4 Jahre auch den Bereich Wohnen detailliert erfasst, dass sich die Wohnsituation in Deutschland trotz der anhaltend schwachen Baukonjunktur weiter verbessert hat: Von 1998 bis 2002 stieg demnach die durchschnittliche Wohnfläche je Haushalt um 2 m² auf 89 m². Obwohl mit durchschnittlich 77 m² die Wohnfläche in den neuen Ländern im Jahr 2002 noch deutlich niedriger lag als die in den alten Ländern mit 92 m², holen die neuen Länder mit einem jährlichen Zuwachs der Wohnfläche um 1 m², verglichen mit 0,5 m² in den alten Ländern, kontinuierlich auf.

Die Eigentumsquote hat sich bundesweit auf 42,6% in 2002 erhöht, wobei die neuen Länder mit 3% Zunahme auf 34,2% im 4-Jahres-Zeitraum einen rascheren Anstieg verzeichneten als die alten Länder mit einem Zuwachs um 0,5% auf 44,6%.

Mehr als die Hälfte der Wohnungen befindet sich in Gebäuden mit 3 und mehr Wohneinheiten. 55,5% der Haushalte wohnen zur Miete, 42,2% (1998: 40,5%) in der eigenen Wohnung.

Stark angestiegen ist der Anteil der 1-Personen-Haushalte von knapp 34% in 1991 auf über 37% in 2004.

Trotz der in den letzten Jahren überproportional gestiegenen Wohnnebenkosten waren die Mieten kein besonderer Preistreiber. Die Gesamtmieten sind seit dem Jahr 2000 im Vergleich zu sonstigen Verbraucherpreisen langsamer angestiegen.

Dies ist nur eine sehr kleine Auswahl an Informationen aus der benutzerfreundlich gestalteten, mit Erläuterungen und Grafiken angereicherten Zusammenstellung "Wohnen und Bauen in Zahlen 2005". Diese liegt sowohl als Broschüre wie auch als CD-ROM vor und kann beim Referat Bürgerservice des Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) bestellt werden.

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