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Silikonentferner - Möglichkeiten und Grenzen

(15.7.2005) Immer wieder kommt es vor, dass beim Abspritzen von Fugen mit Silikon das Material ungewollt an die Einrichtung gerät, z.B. an eine Echtglasdusche. So können beispielsweise Silikonschleier auftreten oder die Reste als dicke "Würmer" stehen bleiben. Für all diese Fälle gibt es Silikonentferner. Diese Mittel, z.B. in Dosen angeboten, wie der Albon Silikon-Entferner von der Remmers Baustofftechnik. Im Allgemeinen handelt es sich bei diesen Produkten um gelbliche bis rotbraune Pasten.

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Die Handhabung ist ganz einfach: großflächige und erhabene Verschmutzungen werden zuerst mit einem Cuttermesser entfernt, dann wird der Silikonentferner mit Spachtel oder Pinsel aufgetragen. Nach etwa 10 Minuten Einwirkzeit ist der Silikondichtstoff aufgelöst und das Ganze kann dann mit warmer Seifenlauge problemlos und rückstandsfrei abgewaschen werden. Für den Reiniger spielt es keine Rolle, ob die Verschmutzungen als Schleier, gummiähnliche Reste oder Verkrustungen vorliegen - auch ist es egal, ob gleich nach dem "Versehen" oder später gereinigt wird.

Ein wenig "Chemie" sollte man jedoch beachten: Silikonentferner können auf bestimmten Untergründen zu Schäden oder Korrosion führen. Auf Buntmetallen sind sie nicht einsetzbar, auch lackierte Flächen können angegriffen werden. Keramik, Steinzeug, Glas und alle anderen ähnlichen Untergründe sind dagegen absolut verträglich. Bei Einrichtungsteilen im Sanitärbereich aus Acryl, wie Badewanne o.ä., ist es ratsam, eine Probe an einer nicht einsehbaren Stelle vorzunehmen, da durch die Behandlung evtl. der Glanz leiden kann. In diesem Fall ist eine mechanische Reinigung die einzige mögliche Problemlösung.

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