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Jährlich rund 800 Millionen Euro Schaden durch Einbrüche

(10.7.2005) Der nordrhein-westfälische Staatssekretär Hans Krings wies anlässlich der Eröffnung der diesjährigen Mitgliederversammlung des BHE, dem bundesweit agierenden Wirtschaftsverband der Sicherheitsbranche, am 29. April 2005 in Köln darauf hin, dass eigene Vorsorgemaßnahmen gegen Einbruch und Brand für jeden Bürger unverzichtbar seien.

Bundesweit stehen zahlreiche Kripoberatungsstellen und Sicherheitsfachunternehmen, z.B. die rund 500 BHE-Mitglieder, den Bürgern mit Rat und Tat zur Seite. Die Statistik verdeutlicht die Notwendigkeit, Aufklärungsarbeit zum Thema Einbruchgefahren und Einbruchschutz zu leisten: Durchschnittlich alle zwei Minuten wird in Deutschlands privaten oder gewerblichen Räumen eingebrochen. Dabei entsteht laut Statistik der Versicherer ein materieller Schaden von jährlich rund 800 Millionen Euro, der durchschnittliche Schaden eines Einbruchs beträgt rund 1.000 Euro.

Beim Thema Vorsorge gegen Brandgefahren steht der Schutz des eigenen Lebens im Vordergrund. Laut Erhebungen des Statistischen Bundesamtes fallen in Deutschland jährlich rund 800 Menschen Bränden zum Opfer. Allein in Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2003 45.000 Brände. Im Falle eines Brandes durchdringt der giftige Brandrauch in wenigen Minuten die ganze Wohnung. Die meisten Brände entstehen nachts. Da dann der Geruchssinn abgeschaltet ist, werden Schlafende durch den Brandrauch bewusstlos und ersticken oft schon bevor die Feuerwehr alarmiert ist.

Diesbezüglich lobte Krings die maßgebliche Aufklärungsarbeit des BHE im Zusammenhang mit der Kampagne "Rauchmelder retten Leben". Nachdem in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und dem Saarland eine Rauchmelderpflicht in Wohnungen eingeführt wurde, wird momentan auch in Nordrhein-Westfalen über eine entsprechende gesetzliche Festlegung debattiert.

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