Redaktion  || < älter 2005/1022 jünger > >>|  

Aufbau und Funktionsweise einer Solarzelle

(20.6.2005) Alle Lebewesen benötigen die Kraft der Sonne - ebenso wie Luft und Wasser. Doch die gelbe Scheibe am Himmel schickt uns täglich nicht nur das lebensspendende Elixier aus Licht und Wärme, sondern zusätzlich kostenlose Energie im Überfluss. Sie nicht zu nutzen, wäre ziemlich unklug. Zumal die Sonne nach Deutschland pro Quadratmeter so viele ihrer Strahlen schickt, wie es dem jährlichen Stromverbrauch einer Person oder dem Energiegehalt von rund 100 Litern Heizöl entspricht. Selbst diffuses Licht kann noch genutzt werden - zumindest für die Photovoltaik. Diese moderne Technologie ermöglicht es, Sonnenlicht direkt in umweltfreundlichen elektrischen Strom umzuwandeln. Weiterer Vorteil: Die Photovoltaik kann weltweit in allen Klimazonen eingesetzt werden.

Aufbau und Funktionsweise einer Solarzelle

Licht bzw. Photonen dringen in die Solarzelle ein, wo positive und negative Ladungen erzeugt werden. Diese werden durch den Halbleiter (Diode) getrennt. Die negativen Ladungen fließen zur Vorderseite, die positiven zur Rückseite. Zwischen Vorder- und Rückseite der Solarzelle entsteht eine Spannung von 0,5 Volt. In einem Photovoltaik-Modul werden viele Solarzellen hintereinander geschaltet und dadurch in der Regel Spannungen in einer Größenordnung von 20 bis 30 Volt erzeugt. Durch eine Reihenschaltung von rund zehn bis 20 Modulen erhält man eine Gleichspannung von über 200 V, welche dann vom Wechselrichter in 220 Volt Wechselspannung umgewandelt wird. Der Wechselstrom wird schließlich über einen Zähler ins öffentliche Netz eingespeist.

<---->

Durch Systemlösungen gelingen Montage und Inbetriebnahme in der Regel schnell, professionell und vor allem kostengünstig. Ob Schräg- oder Flachdach, der Montageaufwand, der Werkzeugeinsatz sowie die Anzahl erforderlicher Bauteile können sich auf ein Minimum reduzieren. Zudem passen beispielsweise die Photovoltaik-Module von REHAU zu den Solarthermie-Sonnenkollektoren REHAU-Solcect. Die Montage ist auf nahezu allen herkömmlichen Dacheindeckungen möglich.

siehe auch:

ausgewählte weitere Meldungen: