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Ab Juli 2005 höhere Fördersätze für das Heizen mit Sonnenwärme

(18.6.2005) Hausbesitzer, die auf den Dächern ihrer Gebäude Solaranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung errichten, erhalten ab dem 1. Juli 2005 135 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche anstelle von derzeit 110 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Damit werden diese Kombi-Anlagen zukünftig besser gestellt.

Eine Absenkung der Fördersätze für Solarkollektoren betrifft dagegen reine Brauchwasseranlagen, der Fördersatz ab dem 1. Juli beträgt 105 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche anstelle von derzeit 110 Euro.

Neu ab 1. Juli 2005 ist auch die Möglichkeit für Schulen, neben der Förderung von Solarkollektoranlagen und automatisch beschickten Biomasseanlagen einen Bonus für zusätzliche Maßnahmen zu erhalten, die den Betrieb der Anlage für Schüler, Lehrer und Eltern anschaulich machen. Der neue Programmteil "Wärme aus Erneuerbaren Energien in der Schule" ersetzt die bisherige Förderung von Photovoltaikanlagen auf Schulen, denn solche Anlagen können seit dem vergangenen Jahr die Einspeisevergütung nach dem EEG erhalten.

Die neuen Förderkonditionen gelten für Anträge von Privatpersonen und Kommunen, im Programm "Wärme aus Erneuerbaren Energien" für Träger von Schulen, die ab dem 1. Juli 2005 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingehen.

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