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Regenwasser unter der Garage sammeln

(30.5.2005) Selbst wunderschönes Wetter im Sommer hat so seine Nachteile: Der Trinkwasserverbrauch steigt dramatisch an, die Wasservorräte sinken ab. Um die Ressource Wasser - und den Geldbeutel - zu schonen, setzen immer mehr Menschen auf die Regenwassernutzung. Die Zisterne "Hydria" von der ZAPF GmbH, die Platz sparend unter der Garage untergebracht wird, macht mit ihrem Fassungsvermögen von bis zu 38.000 Litern Regenwassernutzung wirklich sinnvoll.

Zwischen 8.000 und 38.000 Liter Regenwasser fasst der Speicher "Hydria", der damit um vieles größer ist als herkömmliche Tonnen. Die Zisterne der zweiten Generation setzt auf Nachhaltigkeit: Im Winter und Frühjahr wird so viel Regenwasser gesammelt, dass Trockenperioden im Sommer und Herbst mehr oder weniger problemlos überbrückt werden können. Ein Zurückgreifen auf Trinkwasser zur Gartenbewässerung, das bei kleineren Zisternen in heißen Wochen notwendig ist, wird vermieden.

Der Speicher "Hydria" ist exakt so groß, wie die Garage, die darüber steht. In dem Becken wird das Regenwasser gesammelt, das vom Haus- und Garagendach abfließt und über ein Filtersystem in die Zisterne geleitet wird. Je kleiner die Fläche der Dächer ist, desto größer muss die Zisterne sein, damit immer genügend Regenwasser vorhanden ist. Die Filter verhindern, dass Schmutz in die Zisterne gelangt.

Die Qualität des Wassers in der Hydria ist sehr gut und nimmt auch bei längerer Entnahme keinen Schaden, da es dunkel und vor äußeren Einflüssen geschützt gesammelt wird. Durch die niedrigen Temperaturen haben auch Keime und Bakterien keine Chance, das sehr weiche Brauchwasser zu verunreinigen. Die Kombination von Garage und Zisterne ist außerdem auch insofern ideal, als dass der Platz unter der Garage eh' meist ungenutzt ist. Zudem bildet die Zisterne das Fundament für das Autohaus.

Mit einem Pumpsystem, das ZAPF auf Wunsch des Kunden mitliefert, wird das gesammelte Regenwasser dann zur Gartenbewässerung - oder auch für die  Toilettenspülung und den Betrieb der Waschmaschine - genutzt. In diesem Falle lassen sich bis zu 50 Prozent des Trinkwasserverbrauchs und damit der Wasser- und Kanalgebühren einsparen.

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