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Fertiggaragen aus Stahl

(18.5.2005) Erste Fertiggaragen aus Wellblechelementen wurden bereits Anfang des letzten Jahrhunderts gebaut - lange, bevor Fertiggaragen aus anderen Werkstoffen auf den Markt kamen. Noch heute kann man vereinzelte - nicht immer mehr ganz ansehnliche - Exemplare dieser "frühepochalen Garagenzeit" bestaunen. Heute bestimmen moderne Fertigungs- und Veredelungstechniken die Herstellung von Stahlfertiggaragen, so dass es selbst optisch fast keine erkennbaren Unterschiede mehr zur "Gemauerten" gibt (geben muß). Geblieben ist der Platzgewinn gegenüber den betonierten oder gemauerten "Kollegen", die konstruktionsbedingt mit erheblich dickeren Wänden aufwarten.

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Neben der üblichen Flachdachbauweise werden Dachformen wie Sattel-, Bogen- oder Giebeldachvarianten angeboten, welche für ein architektonisch harmonisches Gesamtwohnbild sorgen können. Unterstützt wird die optimale Wohnbildanpassung durch weitere gestalterische Akzente wie Pfannendachoptik, umweltfreundlicher Dachbegrünung, Struktur- oder Flachwandoptik, farblich angepasster Fassadenputze sowie vielfältiger Torgestaltung durch Sektional- bzw. Schwingtore mit Stahl-/ Holzfüllung und unterschiedlichsten Motiven (Kassette, Fischgrät, etc.) in allen denkbaren Farbvariationen. Wer besonderen Komfort wünscht, der stattet das Garagentor seiner Stahlfertiggarage gleich mit einem ferngesteuertem Torantrieb aus. Als Stromzufuhr dient ein spezielles Elektrokit für die Stahlgarage.

Hinsichtlich Raumgestaltung ist die Stahlfertiggarage gegenüber anderen Garagenbauweisen deutlich im Vorteil. Sei es als Einzel-, Doppel- oder Reihenanlage, mit Lückenüberbauung zu angrenzenden Gebäuden, Übereckbebauung, schrägwinkeliger Grenzbebauung, Carportanbau oder sonstiger Anpassungen - viele Bauherrenwünsche können in konstruktiv gestalterischer Einheit kostenmäßig sinnvoll nur in Stahlfertigbauweise realisiert werden. Hinzu kommt, dass bei vielen Wohnhausbeständen zunächst auf eine Garage verzichtet wurde. Gerade die Stahlfertiggarage bietet solchen Eigentümern eine grundstücksschonende Nachrüstungsmöglichkeit. Und nicht nur das. Ist der Pkw-Haushaltsbestand gewachsen, so kann die Stahlfertiggarage meist noch nach Jahren um Anbaueinheiten problemlos erweitert werden.

Gleichwohl hat die Garage als reine Pkw-Zweckbehausung längst ausgedient. Autoreifen, Fahrräder, Werkzeuge, Sport- und Gartengeräte, Mülltonnen, und vieles mehr gilt es zu verstauen. Doch wohin damit? Auch daran haben einige Hersteller (z.B. Siebau) heutiger Stahlgaragensysteme gedacht. Die Mehrkosten für eine etwas längere Garage mit integrierter Geräteraumabtrennung und separater Nebentür schlagen gerade bei den Anschaffungskosten einer Stahlgarage nicht hoch zu Buche. Und damit auch alles seinen ordnungsgemäßen Platz findet wird ein individuell erweiterbares Innenraumsystem bestehend aus Fahrradhaltern, Reifen- und Gerätehaltern, Regalböden, Deckenhaltern, usw. angeboten. Das Besondere daran: Garagenwände müssen zur Anbringung des Innenraumsystems nicht einmal angebohrt werden.

Allerdings sollte man beim Neuerwerb einer Stahlfertiggarage vor allem auf die nicht auf den ersten Blick erkennbaren qualitativen und fertigungstechnischen Details achten, die sich entscheidend auf die Anschaffungskosten, die Langlebigkeit sowie den Pflege- und Erhaltungsaufwand auswirken. So bietet die Novoferm Siebau GmbH aus Kreuztal/Westfalen eigenen Angaben zufolge als alleiniger Hersteller in Europa seine Garagen mit bereits vorgelochten Dachelementen an. Dadurch werden auf dem Garagendach bei Montage Bohrspäne als Ursache einer vorzeitigen Dachkorrosion vermieden. Ebenso einzigartig werden bereits endbeschichtete Standardtorsysteme mit ausgeschäumten Hohlprofilen, Dreifach-Sicherheitsverriegelung und aufbohrgeschütztem Schließzylinder aus eigener Produktion eingesetzt. Neben der Korrosionsvermeidung von innen bewirkt gerade die Hohlprofilausschäumung einen besonders leisen und gedämpften Garagentorlauf. Weitere Merkmale für eine qualitativ hochwertige Stahlfertiggarage sind Standardschneelast (z.B. 125 kg/qm), die Ausbildung stabiler Eck- und Wandverbindungen sowie insbesondere die werkseitige Vorlochung aller Garagenelemente, welche nicht nur die Montagezeit auf wenige Stunden, sondern bei einer Fremdmontage die Gesamtanschaffungskosten deutlich reduzieren.

Übrigens: Korrosion durch Rost hat ebenfalls keine Chance - alle Garagenelemente sind heutzutage beidseitig hochwertig zinkveredelt. Darüber hinaus bieten Stahlgaragen eine geradezu ideale Luftzirkulation. Damit wird nicht nur Feuchtigkeit schnell aus dem Garageninnenraum abgeführt, auch die Pkw-Karosserie wird optimal vor Korrosion geschont.

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