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Altes Haus wird wieder jung - der Gebäudeenergiepass löst Sanierungen aus

  • Tagung am 4. April in Duisburg

(10.3.2005) Der Gebäudepass kommt. Zwar erst im Januar 2006 - dennoch wird er bereits jetzt energetische Gebäudesanierungen auslösen. Denn spätestens im Januar 2006 muss der Vermieter bei Mieterwechsel oder der Verkäufer eines Hauses dem neuen Hausbesitzer einen Gebäudeenergiepass vorlegen, der detailliert beschreibt, wie viel Öl oder Gas das Haus verbraucht. "Das heißt, die Motivation, das Gebäude energetisch in Form zu halten oder zu bringen ist groß," sagt Städtebauminister Dr. Michael Vesper. Aus diesem Grund beschäftigt sich am Montag, 4. April 2005, in Duisburg eine Tagung mit den Möglichkeiten einer energetisch sinnvollen Modernisierung von Gebäuden. Titel der Tagung: "Altes Haus wird wieder jung! Optimierung im Gebäudebestand - Mit energetisch nachhaltiger Sanierung zum Energiepass". Veranstalter sind das NRW-Ministerium für Städtebau und Wohnen sowie der Energieagentur NRW.

Ein niedriger Energieverbrauch wird zunehmend zum Qualitätsmerkmal für Gebäude. Die wärmetechnische Sanierung senkt den Verbrauch von Heizenergie, die Modernisierung einer veralteten Heizungsanlage erschließt zusätzliche Energiesparpotentiale. Wie dieses via Contracting finanziert werden kann, ist ein weiteres Thema dieser Tagung.

Neben dem Wohnkomfort steigert die Gebäudesanierung auch den Wert des Gebäudes. Strategische Ansätze zeigt der im Rahmen der Veranstaltung präsentierte, neue Leitfaden Altbaumodernisierung. Weiteres Thema wird der Gebäudepass Energie sein, der für alle Hausbesitzer ab dem 1. Januar 2006 zur Pflicht wird und der Auskunft über den Energieverbrauch der Immobilie gibt.

  • Die Tagung beginnt um 16.30 Uhr.
  • Ort: Duisburg, Museum Küppersmühle (Philosophenweg 55).
  • Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung trotzdem erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

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