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Von der Brennwerttechnik zur Brennstoffzelle

(24.2.2005) Wer energiesparend und umweltschonend heizen möchte, könnte sich für eine Gas-Brennwertheizung entscheiden. Etwa jeder dritte neue Wärmeerzeuger, der 2003 installiert wurde, nutzt diese ausgereifte Technik. Die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) ist nun der Frage nachgegangen, welcher Heiztechnik die Zukunft gehören könnte.

„Hauseigentümer, die mit Gas-Brennwerttechnik heizen, sind gut gerüstet für die Wärmeerzeugung der Zukunft“, verspricht ein IBZ-Sprecher. Denn eine stationäre Brennstoffzelle werde auch einen Erdgas-Hausanschluss benötigen: Ihr Funktionsprinzip basiert nämlich auf einem elektrochemischen Prozess, bei dem der in Erdgas enthaltene Wasserstoff genutzt wird. Dabei entstehen Wärme und Strom sowie Wasser als Reaktionsprodukt. Die Emissionswerte von stationären Brennstoffzellen sollten zugleich deutlich geringer ausfallen als bei den meisten Heizsystemen.

Die Brennstoffzelle, mit der Hauseigentümer sowohl Strom als auch Wärme erzeugen können, wird nach IBZ-Einschätzung in größeren Stückzahlen erst im nächsten Jahrzehnt erhältlich sein.

siehe auch:

  • Initiative-Brennstoffzelle.de
    Neutralitäts-Check: Mitglieder der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) sind Gaslieferanten sowie Gerätehersteller - aber auch die Deutsche Energie Agentur (dena).

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siehe zudem:


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