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Städtetag: Markt für Wohnimmobilien 2004

(24.2.2005) Der Deutsche Städtetag hat im Zuge seiner alljährlichen Blitzumfrage zu Jahresbeginn in 52 großen Städten die Entwicklungstendenzen des Immobilienmarkts im vergangenen Jahr ermittelt. Das zentrale Ergebnis der Umfrage sind weitgehend stabile Immobilienpreise bei tendenziell sinkenden Umsätzen.

Grundlage für diese Untersuchung sind die von den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte aufgrund ihrer Kaufpreissammlungen und Marktanalysen abgeleiteten Daten. Diese Ergebnisse stellen eine erste, auf tatsächlichen Immobilientransaktionen und den dabei gezahlten Kaufpreisen beruhende, fundierte Aussage über das Marktgeschehen des vergangenen Jahres dar. Zusätzlich werden Erwartungen für das erste Halbjahr 2005 prognostiziert.

Nachgebende Umsätze kennzeichnen den Wohnimmobilienmarkt in vielen Städten. Ausgenommen hiervon ist der Teilmarkt der Baugrundstücke für den Geschosswohnungsbau, in dem im Durchschnitt eine gleichbleibende Tendenz gemeldet wird, sowie in der südlichen Analyseregion der Markt für bebaute Grundstücke im Volleigentum und in der östlichen Region der Markt für Wohnungseigentum. Die Preise waren im Durchschnitt aller Städte im Süden und Norden gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Immobilien im Geschosswohnungsbau sowie Wohnungseigentum gaben im Osten preislich leicht nach. Erneut gab es in einzelnen Städten unabhängig von der Region zum Teil deutliche Abweichungen von diesen durchschnittlichen Entwicklungstendenzen.

Besonders trifft dies auf die Teilmärkte der Mietwohngebäude und des Wohnungseigentums im Süden und Osten zu; in sieben Städten sanken die Preise für diese Objekte um mehr als zehn Prozent. Insgesamt traten in diesen beiden Analyseregion deutliche Preisrückgänge vermehrt auf.

In der südlichen und nördlichen Analyseregion erwarten die Städte für das erste Halbjahr 2005 weiterhin konstante Preis- und Umsatzverhältnisse. In den ostdeutschen Städten wird diese Erwartung hinsichtlich des Umsatzes für Baugrundstücke und Mietwohnobjekte nicht geteilt; dort werden Rückgänge prognostiziert. Hinsichtlich der Preisentwicklung werden insgesamt keine Veränderungen erwartet.

Eine detaillierte Untersuchung der Preis- und Umsatzverhältnisse in den großen deutschen Städten erfolgt wie üblich im Sommer des laufenden Jahres.

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