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Ziegel-Dachkeile für komplexe Dachgeometrien

(23.2.2005) Die von Müller Dachziegelwerke beherrschen die Kunst, Dachrundungen fast jeder Art schnitt- und mörtelfrei mit verfalzten Dachziegeln einzudecken. Die patentierten Dachkeile machen es möglich:

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Ein Beispiel für den komplexen Einsatz von Dachkeilen ist das Dach einer unter Denkmalschutz stehenden Villa in Bad Gandersheim. Das sanierungsbedürftige Dach war ursprünglich mit tiefgezogenen unverfalzten Hohlpfannen eingedeckt. Diese Deckart wurde früher immer dann eingesetzt, wenn es galt, Rundungen zu meistern. Ohne Improvisation und Mörteleinsatz ist es aber auch seinerzeit kaum gelungen, eine Dachrundung langfristig haltbar einzudecken.

Bei der Neueindeckung des Mansarddaches mit rundem Erker entschied sich der Architekt für den Klosterziegel und den Einsatz von V- und A-Keilen. V-Keile kamen immer dann zum Einsatz, wenn sich die Dachdeckung von Traufe zum First hin verbreitert. Der Ziegelsatz aus 17 konischen Form-Dachziegeln vereint dabei zwei Ziegelreihen zur einer. Dies geschieht bei den verfalzten Dachziegeln ohne Schneiden und ohne Einsatz von Mörtel nur durch die spezielle Geometrie des Formziegelsatzes:


Im konvexen Dachbereich des Eckerkers setzten die Dachdecker A-Keile ein. Dabei verschmälert sich die Deckung von Traufe zum First hin A-förmig um 2 cm pro Ziegelreihe. Auch hier gelang es, die Dachdeckung ohne Schnitte und Vermörtelungen komplett verfalzt um die Rundung zu führen.

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