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Bundesverband Transportbeton veröffentlicht Frühprognose

(10.2.2005) Der Bundesverband der Deutschen Transportbetonindustrie hat Anfang Februar seine Frühprognose zur Entwicklung der Transportbetonproduktion in Deutschland veröffentlicht. Danach ist im Jahr 2004 die von den rund 800 deutschen Transportbetonunternehmen erzeugte Menge des Baustoffs um rund sechs Prozent auf 44,4 Millionen Kubikmeter gesunken.

Diese auf der Basis des Zementverbrauchs des Jahres 2004 und der Transportbetonproduktion im 1. bis 3. Quartal 2004 berechnete vorläufige Menge bedeutet den geringsten Wert seit der Wiedervereinigung im Jahr 1991. Besonders bemerkenswert: Selbst vor rund 30 Jahren produzierte die Branche (allein in den alten Bundesländern) mehr Transportbeton als im vergangenen Jahr im gesamten Bundesgebiet. Im Westen der Republik sank die Produktion 2004 um rund 5,5 Prozent auf 35, 6 Mio. Kubikmeter, im Osten um rund 7 Prozent auf 8,8 Mio. Kubikmeter.

Ist das Tal nun erreicht?

Für 2005 rechnet der Verband mit einem weiteren Rückgang der Produktionsmengen um  4 bis 5 Prozent. Die in der Vergangenheit gebeutelten Preise der Branche haben sich offenbar leicht erholt. Allerdings stiegen die den Unternehmen entstehenden Kosten überproportional dazu an. Gerhard Pahl, Geschäftsführer des Bereichs Wirtschaftsstatistik im Bundesverband Transportbeton: "Wir gehen davon aus, dass wir uns nunmehr dem Sockel annähern."

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