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Klimaschutzinitiative CO₂NTRA von Isover initiiert

Klimaschutzinitiative, CO₂NTRA, Klimaschutz, SAINT-GOBAIN Isover G+H, Mineralwolle-Dämmstoffe (28.1.2005) Um für den Klimaschutz bundesweit noch mehr Aufmerksamkeit zu erzielen, hat SAINT-GOBAIN Isover G+H, der Marktführer bei Mineralwolle-Dämmstoffen, eine Klimaschutzinitiative ins Leben gerufen. Unter dem Namen CO₂NTRA werden künftig nationale, nicht wirtschaftlich nutzbare Klimaschutzprojekte finanziell unterstützt. Das erklärte Hauptziel der Förderinitiative ist es, Bevölkerung und Wirtschaft zu aktivem Klimaschutz zu motivieren und so das öffentliche Bewusstsein zu sensibilisieren. Hierfür richtet Isover einen speziellen CO₂NTRA-Etat ein. Darüber hinaus wird ein Förderpreis für beispielhafte wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Klimaschutz ausgeschrieben. Die Initiative ist unbefristet angelegt und wird jährlich durchgeführt. Projektstart ist im März dieses Jahres, die ersten Förderprojekte werden ab Oktober 2005 nach Entscheidung des Beirates finanziell unterstützt und die Vergabe der Förderpreise erfolgt im Februar 2006.

Der wachsende Verbrauch von Erdöl, Erdgas und Kohle ist nachweislich die Hauptursache für den zunehmenden CO₂-Ausstoß und damit verbunden für die weltweite Klimaerwärmung und -veränderung. Das Klimaschutzabkommen von Kyoto fordert daher alle Industriestaaten auf, den CO₂-Ausstoß bis 2012 um 5 Prozent zu senken. Zur Erfüllung dieser Forderungen ist ein intensives Klimaengagement notwendig, weshalb Isover mit der Initiative CO₂NTRA einen zusätzlichen Beitrag leisten will.

Jeder kann zur Verbesserung des Klimas beitragen, ob durch umweltgerechtes Energiesparen oder darüber hinaus durch das Engagement in einer gemeinnützigen Aktion. Genau hier setzt die Idee von CO₂NTRA an. Die Initiative erhebt eine jährliche Ausschreibung, bei der sich bestehende Organisationen, öffentliche Einrichtungen und Initiativen für Klimaschutzprojekte bewerben können. Als förderwürdig gelten solche Projekte, die nachweislich zur Verbesserung des Klimas beitragen, das heißt deren Maßnahmen haben einen CO₂-reduzierenden Charakter.

Für die fachliche Fundierung und wissenschaftliche Beratung der Initiative wird ein breit aufgestellter Beirat gebildet. Dieser legt im Voraus einer jeden Ausschreibung die Förderkategorien und die Bewertungskriterien fest. Im Anschluss daran wählt der Beirat die Förderprojekte aus und entscheidet über die Vergabe des Förderetats. Als Gründungsmitglied des Beirats konnte Isover bereits Prof. Dr. Wolfgang Seiler, Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung in Karlsruhe, gewinnen. Weitere namhafte Mitglieder aus Wissenschaft und Wirtschaft sollen folgen.

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