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verlorene Schalungen für vernünftige Aussparungen in Betondecken

(25.1.2005) Ob Wohnungsbau oder Gewerbebau - die Details der Haustechnik werden fast immer erst geplant, wenn der Rohbau bereits erstellt wird. Das trifft vor allem auf die Elektrotechnik zu: weder das Installationssystem noch das Leuchtendesign oder die Lampenart stehen in der Rohbauphase fest. Als "Platzhalter" für deckenintegrierte Installationen wurden bislang Aussparungen in Betondecken sehr zeitaufwändig mit Styropor oder Holzschalungen eingebaut - mit Material also, das vor der Installation nicht nur entfernt, sondern auch noch entsorgt werden musste.

Mit SyPro Corox bietet SyPro stattdessen jetzt einen Aussparungskörper aus Glasfaserbeton an, der als verlorene Schalung in die Filigrandecke integriert wird. Zwei Ausführungen stehen zur Verfügung:

Als universelle Aussparung für den späteren Einbau deckenintegrierter Lichtsysteme, wie zum Beispiel Downlights, Niedervoltstrahler, Trafo-Dosen oder Deckenverteiler für die EIB-Bustechnik gibt es den Aussparungskörper SyPro Corox Elektro mit viel Platz für unterschiedlichste Ausführungen. Das Bohrloch zur Leuchtenmontage lässt sich auf der Baustelle individuell positionieren. Dadurch können Einbauleuchten auch bei ungenauer Deckenverlegung exakt montiert werden. Ebenfalls einsetzbar ist SyPro Corox Elektro für deckenintegrierte Lautsprecher und Bodentanks in der Betondecke. Die Bodentanks lassen sich für Elektroinstallationen im Boden direkt nutzen oder vereinfachen mit vorbereiteter Installation die spätere Umnutzung von Gebäuden.

verlorene Schalung mit Styroporklotz als Aussparungskörper für die Haustechnik

SyPro Corox Uni (siehe Bild) ist die zweite Variante der intelligenten Aussparung und dient für Rohrdurchführungen bei der Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation. Auch SyPro Corox Uni nutzt das Prinzip der verlorenen Schalung. Der Aussparungskörper besteht aus zwei Teilen und ist im cm-Raster durch Justierstifte von 16 bis 25 cm höhenverstellbar - passend für alle gängigen Betondecken. Das Unterteil wird im Werk in die Filigranplatte eingebaut. Auf der Baustelle wird das Oberteil auf die Deckenhöhe justiert. Nach dem Betonieren der Decke wird das begehbare Oberteil einfach ausgebrochen. Das Unterteil wird passgenau für die Rohrdurchführung gebohrt. Damit entfällt das aufwändige Absprießen beim späteren Schließen der Aussparung. Die Unterseite von Corox lässt sich durch die glatte Oberfläche leicht verspachteln. Der Hersteller rechnet mit einer Zeitersparnis von 30 Minuten pro Aussparung auf der Baustelle.

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