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Feuerungstechnik-Hersteller Riello kauft Riello

  • Muttergesellschaft des Feuerungstechnik-Herstellers bereitet sich auf Börsengang vor

(6.1.2005) Nach der Trennung von der amerikanischen The Carlyle Group richtet sich die italienische Muttergesellschaft der Riello Group neu aus. Seit der Übernahme des 50%-Aktienpaketes von der amerikanischen Fondsgesellschaft besitzt die Familie von Ettore Riello mit 100% wieder die volle Kontrolle über die Riello Group. Ihre 100%ige Tochter, die deutsche Riello, ist Spezialist für Feuerungstechnik. Ihr Lieferspektrum an Gas- und Öl- sowie Zweistoffbrennern deckt mit dem Leistungsbereich von 15 bis 22.000 Kilowatt alle Anwendungen in Haus und Industrie ab.

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Versuche an Brennern mit bis zu 20MW führt Riello im eigenen Testlabor durch; hier an einem Kessel mit 10MW.

Riello Group beschäftigt mehr als 2000 Mitarbeiter und hat in 2003 einen Umsatz von 511 Mio. Euro erwirtschaftet; Tendenz steigend. Allein das neu errichtete, hochmoderne Werk am Stammsitz Legnago, nahe Verona, verlassen pro Jahr ca. eine Million Brenner. Das Konzept zielt auf den Ausbau der Marktposition und mittelfristig auf den Börsengang.

Eine Stärke der Unternehmensgruppe liegt darin, dass sie verschiedene Marken unter einem Dach vereint:

  • An erster Stelle die Marke Riello, die in Italien in allen Bereichen der Klima- und Heiztechnik marktführend agiert.
  • Beretta hält dort die Spitzenposition im Segment Gaswandgeräte.
  • Hinzu kommen im italienischen Markt noch Sylber und Thermital.
  • International operiert die Riello Group mit den Marken Riello Burners sowie der englischen Vokera und der französischen Chauffage Francais.

In den vergangenen Jahren hat die Gruppe ihre Präsenz auf den traditionellen Märkten konsolidiert und erweitert ihre Aktivitäten in neuen, u. a. in China, Polen, Ungarn und Russland. Zu dieser internationalen Strategie gehören auch Fertigungsbetriebe für Brenner im kanadischen Missisauga sowie für Wandkessel im polnischen Torun. "Die Zukunft bringt große Aufgaben", so Ettore Riello, "die wir mit Hilfe unserer unverwechselbaren Stärken bei HighTech-Produkten und bei der Service-Qualität auf internationalen Märkten bewältigen werden." Beispielhaft seien die drei Excellence Centres für Forschung und Entwicklung, für Konstruktion und für Fertigung.

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