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Ein Stein aus Glas

(12.12.2004) Ein fast vergessener Baustoff früherer Zeiten - der Glasstein - erobert sich wieder seinen Platz im Blickfeld einer neuen Formensprache der Tageslichtarchi­tek­tur. Realisierte Bauvorhaben im In- und Ausland zeigen den nahezu unbegrenzten wandlungsfähigen Einsatz des lichtdurchlässigen Bauelements. Der führende europäische Glassteinhersteller, die Saint-Gobain Oberland AG / Division Bauglas mit Sitz in Wirges bei Koblenz im Westerwald, bietet in diesem Bereich eine umfangreiche Produktpalette.

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Im Angebot des qualitäts- und serviceorientierten Unternehmens sind neben dem klassischen weißen Vollsichtstein auch Farb- und Spezialglassteine. Verschiedenste Dekore wie "Blendarm", "Satiniert", "Lichtlenkend" oder "Gekreuzt-Gewellt" und unterschiedliche Farbgebungen in rosé, türkis, lindgrün, blau, grau oder azur erschließen dem Glasstein neue Einsatzbereiche - in öffentlichen Gebäuden ebenso wie in der privaten Wohnraumgestaltung. Speziallösungen wie zum Beispiel der Kurvenglasstein mit seiner 45° Grad Biegung, Glasstein-Eckelemente mit individuellen Winkeln und Betonglassteine runden die Produktpalette ab.

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Die attraktiven Lichtführungseffekte werden zudem durch eine Vielzahl praktischer Vorzüge, die nicht auf den ersten Blick erkennbar sind, ergänzt: Je nach Ausführung und Modell erfüllen fast alle SOLARIS Glassteine die Anforderungen der Brandschutzklassen G 30 und G 60, Spezialglassteine darüber hinaus die Klassen G 90 und G 120. Auch die nächsthöheren Widerstandsklassen F 30 bis F90 können mit SOLARIS Glassteinen für Decken und Wände abgedeckt werden. Ein weiterer Pluspunkt des Glassteins ist seine Robustheit und Unempfindlichkeit gegen Stöße, Kratzer, ja sogar Säuren beim Einsatz in besonders beanspruchten Räumlichkeiten wie beispielsweise Küche und Bad. Darüber hinaus bieten Glassteine eine hohe Durchschusshemmung, gute Schalldämmung und können einbruchserschwerend verbaut werden.


Qualität, Service und Innovation standen schon immer im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie. Deshalb ließ sich die Division Bauglas bereits 1994 nach der strengen DIN ISO 9002 zertifizieren und erhielt 1997 ergänzend das Umweltzertifikat. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolges basiert auf der engen Zusammenarbeit der Division Bauglas mit Architekten und Anwendern. Der informative und ständig aktualisierte Internetauftritt und Katalogbestand ist für das Unternehmen eine Selbstverständlichkeit - Kundennähe wird großgeschrieben. Durch die intensiven Kontakte gelingt es immer wieder, innovative und architektonisch anspruchsvolle Lösungen zur Anwendung des Glassteins zu finden. Ganz aktuell hat die Saint-Gobain Oberland AG, den Do-It-Yourself-Trend zum Anlass genommen und eine neue Aufbaumethode für den privaten Renovierer auf den Markt gebracht. Das neue Solaris Quicktech System eröffnet dem Glasstein neue Dimensionen im DIY-Bereich.


Das Unternehmen genießt im In- und Ausland großes Ansehen und exportiert seine Produkte weltweit in über 90 Länder. Dies gibt sowohl Kunden, Planern, Architekten und Bauherren als auch dem Baustoffhandel die Sicherheit, ein Produkt von höchster Qualität und technischer Präzision zu erhalten.

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zur Erinnerung G-Verglasung und F-Verglasung: Während beide über einen bestimmten Zeitraum (z.B. 30 oder 90 Minuten) vor Rauch und Feuer schützen müssen, fordert die Norm von F-Verglasungen zusätzlich eine Hitzeschild-Wirkung - die sogenannte thermische Isolation als Schutz vor Strahlungshitze, um beispielsweise die Selbstentzündung brennbarer Materialien zu verhindern.

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