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Alle Jahre wieder: Schwarze Schafe im Brennstoffhandel

  • Nur Briketts mit Markenprägung sind wirklich sicher
  • Gefährliches Preisdumping: Große Qualitätsunterschiede bei Braunkohlenbriketts

(9.11.2004) Alle Jahre wieder: Zu Beginn der kalten Jahreszeit drängen verstärkt Billig-Briketts auf den Markt. Was auf den ersten Blick für den Verbraucher von Vorteil zu sein scheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Betrug. Um einen schnellen Profit zu machen, versprechen unseriöse Händler zunächst Markenqualität, liefern dann jedoch minderwertige Ware - und davon oftmals sogar weit weniger als vereinbart.

Auf dieses unseriöse Preisdumping hat die Rheinbraun Brennstoff GmbH, Köln, hingewiesen. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man sich für eines der deutschen Markenprodukte entscheiden, die sich durch einen von Natur aus geringen Schwefelgehalt und ihre besonders hohen Heizwerte auszeichnen: Entweder die Braunkohlenbriketts aus dem rheinischen Revier, erkennbar an der Prägung "Union", oder ihr Pendant aus dem Lausitzer Revier mit der Prägung "Rekord". Beide Brikettmarken werden ohne Bindemittel und Zuschlagstoffe gepresst.

Billig-Briketts - eine schlummernde Gefahr im Kohlenkeller

Ganz anders die Billigware aus dem Ausland. Die Importbriketts sind oft nur eingeschränkt lager- und transportfähig. Kommen sie mit Wasser oder Feuchtigkeit in Verbindung, zerfallen sie schnell und brechen leichter. Bereits mehrfach wurde zudem in der örtlichen Presse darüber berichtet, dass solche Briketts einen Brand verursachten. Durch den erhöhten Abrieb in Verbindung mit Feuchtigkeit reagierten sie mit dem Luftsauerstoff und entzündeten sich selbst.

Braunkohlenbriketts aus deutscher Produktion werden im seriösen Brennstoffhandel sowie bei den Genossenschaften angeboten. Neben der losen Ware sind sie dort auch in abgepackter Form unter dem Namen "Heizprofi" erhältlich. Original verpackt als 10-kg und 25-kg-Bündel findet man die "Heizprofi"-Produkte darüber hinaus auch in Verbraucher- und Baumärkten.

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