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Nebelfreie Farbspritztechnik: Schneller streichen mit dem Bürstentrichter

<---->(15.10.2004) Fassadenfarbe mit der Spritzpistole aufzutragen, brachte bislang vor allem ein Problem mit sich: feinen Spritznebel, der sich auf umliegenden Flächen niederschlug. Die Lösung besteht aus einem Trichteraufsatz mit Borstenkranz (Inoflow Easy), der den Farbnebel vor Wind schützt und Farbtröpfchen auffängt, wenn diese von der Fassade zurückprallen.

Verschiedene Versionen stehen zur Verfügung: für nahezu alle Farben und flüssige Medien, mit oder ohne Quarzanteilen. Inoflow Easy gibt es für handelsübliche Förderpumpen mit maximal 15 Bar Arbeitsdruck - z. B. passend zur Peristaltikpumpe Inomat M8. Mit Adapter und geänderter Düse passt der Aufsatz auch auf Airless-Geräte. Diese sind dann allerdings mit reduziertem Arbeitsdruck zu betreiben.

Bei Wind und Wetter

Mit dem Bürstenkopf ist Wind kein Arbeitshindernis mehr. Im Extremfall berühren die Borsten den Untergrund - dann wird der Farbnebel auch bei starkem Wind sicher aufgefangen. Anschließend wird die Farbe mit der Rolle verteilt. So entsteht eine gleichmäßig dicke Farbschicht, wie sie allein mit der Farbwalze nicht erreicht wird – selbst auf grob strukturierten Kellenwurfputzen. Das System verarbeitet alle Arten von Fassadenfarben, indem der Handwerker unterschiedliche Düsen einsetzt. Das Sieben der Farbe beim Einfüllen in den Vorratsbehälter beugt dem Verstopfen der Düse vor.

40 Prozent Zeitgewinn

Die Zeitersparnis gegenüber dem herkömmlichen Auftragen mit der Farbwalze erreicht bis zu 40 Prozent. Das Bücken und das Eintauchen der Walze in den Farbeimer entfällt, es bleibt nur das Nachrollen.

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