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Erdgas aus der Steckdose

Erdgas-Steckdose, Erdgassteckdosen, Erdgasgeräte, Erdgas-Wäschetrockner, Erdgas-Herd(17.9.2004) Sie ist innovativ, sie ist praktisch, und sie erhöht die Flexibilität. Umso erstaunlicher ist der geringe Bekannt­heitsgrad der Erdgas-Steckdose. Lediglich elf Prozent der Deutschen haben schon einmal etwas von ihr gehört; das ergab eine EMNID-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW).

Die Hersteller sind dennoch zufrieden und sehen in der Erdgas-Steckdose ein Zukunftsprodukt. Die Absatzzahlen bei Viega steigen Jahr für Jahr, bei Mertik-Maxitrol im ersten Halbjahr 2004 sogar um knapp 50 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt 2003. Und dies trotz der anhaltenden Bauflaute.

Dieser Erfolg lässt sich auf den hohen Nutzwert zurückführen. "Wer ein Haus baut und Erdgas als Heizenergie einsetzt, sollte an das Verlegen der Erdgas-Steckdosen durch einen konzessionierten Gas-Heizungsinstallateur denken", empfiehlt Diplom-Ingenieur Dieter Selk, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen. "In Zukunft sollte das im Neubaubereich überall zum Standard gehören."

Erdgasgeräte einfach anschließen

Die Erdgas-Steckdose sorgt dafür, dass die breite Palette an Anwendungen unkompliziert genutzt werden kann. Beispiels­weise der Erdgas-Wäschetrockner, der nur knapp 40 Prozent der Betriebskosten eines Elektrogerätes verursacht. Oder der Erdgas-Herd, der mit stufenloser Regelung und schneller Aufheizzeit seit Jahren Spitzenköche überzeugt.

Die Erdgas-Steckdose unterscheidet sich im Gebrauch nicht von ihrer "Elektro-Schwester". Flexible Schläuche mit passendem Anschlussstück können einfach eingesteckt werden. Und da Größe und Design bestens mit der Strom-Steckdose harmonieren, stimmt auch die Optik. Sind die Erdgas-Steckdosen durch den Installateur einmal gelegt, so wird für die Inbetriebnahme von immer mehr neuen Erdgas-Geräten kein Fachmann mehr benötigt.

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