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Altes Fensterglas muss raus!

(24.6.2004) Jahr für Jahr könnten deutsche Hausbesitzer rund sechs Milliarden Euro Heizkosten sparen, wenn Sie veraltetes Isolierglas gegen modernes Warmglas tauschen. Dies entspricht einem 3.300 km langen Güterzug mit 17,5 Milliarden Litern Heizöl! Rund 500 Millionen Quadratmeter Fensterfläche sind immer noch einfach verglast oder mit herkömmlichem Zweischeiben-Isolierglas ausgestattet - 70 Prozent aller Fenster. Der Wärmeverlust liegt hier rund drei- bis fünfmal höher als bei beschichtetem Warmglas.

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Für Neubauten schreibt die Energie-Einsparverordnung (EnEV) den sogenannten "Niedrigenergiehaus-Standard" verbindlich vor. Aber Einsparpotenzial liegt vor allem im Gebäudebestand mit veralteten Fenstern. Der Austausch gegen Warmglas wie iplus S (von Interpane) bietet mehrfachen Nutzen: Ein hoher Wärmedämmwert verhindert, dass Heizenergie verloren geht. Langwellige, energiereiche Sonnenstrahlen gelangen weitgehend in den Innenraum - gerade in der Übergangszeit kann so die Heizung länger ausbleiben. Und es bleibt hell im Haus, denn die für das Auge praktisch unsichtbare Schicht lässt viel Licht nach innen.

Glas tauschen, Rahmen bleibt

Um die Vorteile von Warmglas zu nutzen, muss nicht unbedingt das komplette Fenster gewechselt werden. Sind die Rahmen intakt, reicht es die Scheiben auszutauschen. Handwerker benötigen dafür auch meist nur einen Tag. Modernes Warmglas gibt es sogar als Sprossenfenster, z. B. mit "Schweizer Kreuz" oder "Wiener Sprosse" – wichtig für die Renovierung stilvoller Altbauten. So behält das Haus seinen Charakter und seinen typischen Charme.

Übrigens: Der Bund bezuschusst Sanierungsmaßnahmen - wie den Einbau neuer Fenster - durch günstige Darlehen mit Zinssätzen ab rund zwei Prozent. Alle wichtigen staatlichen Fördermaßnahmen fasst die Interpane-Broschüre "Jetzt sanieren!" übersichtlich zusammen.

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