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Urlaubszeit - Einbruchszeit! Spezialtüren sichern Nebeneingänge

(15.6.2004) Alle zwei bis drei Minuten passiert in Deutschland ein Einbruch, am Tag genauso oft wie in der Nacht: Es ist nicht die Dunkelheit, die Diebe anlockt. Sie kommen, wenn niemand daheim ist. Oft dringen sie über die Nebeneingänge der Häuser ein - durch schwach gesicherte und nicht einsehbare Kellertüren oder Hauszugänge aus der Garage. Mehr als drei Viertel dieser Versuche könnten abgeblockt werden, denn an Sicherheitstüren beißen sich Langfinger fast immer die Zähne aus. Versicherer und die Polizei raten deshalb zum Einbau entsprechender Türen - am besten vor dem Urlaub.

In mehr als 90 Prozent der Fälle kommt "Ede" in Abwesenheit der Bewohner. Der Schaden ist immens, allein im vergangenen Jahr ließen die Diebe Sachgüter im Wert von rund 107 Mio. Euro mitgehen (Polizei-Statistik 2003). Versicherer raten deshalb zu Schutzmaßnahmen, bevor es in den Urlaub geht:

  • Prüfen Sie, ob Fenster und Türen verschlossen sind.
  • Bitten Sie Nachbarn, regelmäßig nach dem Rechten zu sehen, den Brieflasten zu leeren und die Rollladen zu betätigen, um Anwesenheit vorzutäuschen.
  • Mit Zeitschaltuhren für das Licht suggerieren Sie ebenfalls Anwesenheit.
  • Sicherheitstüren und spezielle Beschläge an den Fenstern erkennt der Einbrecher schnell. Dann macht er sich oft nicht mehr die Mühe, mit Lärm und erhöhtem Zeitaufwand überhaupt einzudringen. Probiert er es dennoch, scheitert er oft - und sucht sich lieber einen leichteren Zugang, also ein anderes Haus.

Schwachpunkte: Keller und Garagen

Diebe suchen den Weg des geringsten Widerstands: Entweder die Fenster - dort ist allerdings das Risiko hoch, beim Einsteigen entdeckt zu werden - oder Nebeneingänge wie die Kellertür und den Zugang von der Garage ins Haus. Hier sind sie vor Blicken geschützt und haben oft leichtes Spiel: Während für die Haustür und deren Schutzfunktion häufig viel Geld investiert wird, sind viele Hausbesitzer bei den Nebeneingängen sorglos.

Mit Sicherheitstüren dauert der Bruch-Versuch zu lange und die meisten Einbrecher machen kehrt. Achten Sie auf Türen der Widerstandsklasse 2 mit DIN-Zertifikat. Diese schützen so gut, dass 80 Prozent aller Einbruchsversuche scheitern. Gute Türen weisen gleich mehrere Schutzmerkmale auf:

  • stählerne Sicherungszapfen verhindern das Aufhebeln der Tür,
  • Bänder mit gesicherten Bolzen,
  • integrierter Stahlrahmen im Türblatt,
  • Sicherheits-Beschläge, Dreifach-Verriegelung,
  • Sicherheits-Profilzylinder mit Aufbohr- und Ausziehschutz.

Wer Wert auf Design und Lichteinfall legt: Sicherheitstüren gibt es z. B. von Teckentrup auch mit dem Spezialglas "Contracrime". Schöner Nebeneffekt: Die Türen sind auch schalldämmend und schützen vor Wärmeverlust. Als Zugang von der Garage ins Haus dämmen sie bspw. (Motoren-)Lärm. Feuer- und Rauchschutz, Schall-, Einbruchschutz sowie Wärmedämmung - alles in einer Tür.


Tipp: Fachhändler, Versicherer und Beratungsstellen der Polizei helfen Hausbesitzern in der Regel kostenlos beim Check für ein sicheres Zuhause.

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