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BMVBW: Schinkelpreis ist wichtige Nachwuchsförderung

(14.3.2004) "Der Schinkelpreis ist ein wichtiger Schub für die Förderung von jungen Architekten, Ingenieuren und Künstlern." Das sagte Tilo Braune, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, auf dem 149. Schinkelfest des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin. Das Thema des interdisziplinären Planerwettbewerbs lautet in diesem Jahr "Stadtumbau - Zukunft sichern". Dies sei eine immer wichtiger werdende Aufgabe der Stadtentwicklung, betonte Braune: "Statt eines Ausbaus brauchen wir heute oft den Umbau einer Stadt." So müssten vor allem ostdeutsche Gemeinden auf sinkende Einwohnerzahlen reagieren.

Der seit 1852 vergebene Schinkelpreis sei der traditionsreichste deutsche Städtebau-Preis, unterstrich der Staatssekretär. Er werde in neun Sparten von Landschaftsarchitektur bis Eisenbahnbau verliehen. Die Bundesregierung unterstütze den Wettbewerb mit fast 13.000 Euro pro Jahr. Sie fördere junge Planer aber auch darüber hinaus, zum Beispiel bei den internationalen Europan-Wettbewerben oder mit dem Tautpreis-Stipendium für Architektur-Absolventen.

Für den 2. April kündigte Braune ein Symposium zu den Chancen für junge Planer in Berlin an. Dort werde der Architekten-Nachwuchs mit Unternehmen, Gemeinden und erfahrenen Büros ins Gespräch kommen. Außerdem würden die Ergebnisse der Wettbewerbe "Tatort Stadt" und "Europan 7" vorgestellt.

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