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11. Handelsblatt-Jahrestagung: Immobilienwirtschaft - Wertentwicklung versus Abverkauf?

(11.3.2004) Entscheider der Immobilienbranche treffen sich am 4. und 5. Mai 2004  in Berlin zum 11. Mal auf der Handelsblatt-Jahrestagung für die Immobilienwirtschaft, um die aktuellen Entwicklungen der Branche zu diskutieren. 28 Experten aus Politik, Immobilien-, Bau- und Finanzwirtschaft gehen unter anderem auf Chancen integrierter Stadtentwicklung ein, stellen neue Wachstumsregionen vor und tauschen sich über zukunftsfähige Projektfinanzierungsmöglichkeiten aus.

  • Ob mittelfristige Wertentwicklung oder schnelles Geld durch Abverkauf sinnvoller ist, legt Hans-Peter Rietze (Vorsitzender der Geschäftsführung der Preussag Immobilien) in seinem Vortrag dar.
  • Über Public Private Partnerships (PPP) als Finanzierungsmodell für Kommunen spricht Hochtief-Vorstand Dr. Herbert Lütkestratkötter. Deutschland bilde in Europa das Schlusslicht bei PPP-Modellen, beklagt Lütkestratkötter. Großbritannien sei klares Vorbild: Hier werde in den Bereichen Schulen, Krankenhäuser und Polizeistationen bereits jedes fünfte Projekt privat realisiert und betrieben.
  • Investieren und Bauen im Bestand ist ebenfalls eines der Themen: Unter dem Stichwort "Refurbishment" zeigt Jürgen Kolper (Patrizia Projektentwicklung) Möglichkeiten für Investoren und Projektentwickler auf, Städte lebendig zu halten, Denkmäler zu sichern und zukunftsorientiert zu bauen.

Der Blick geht auch über den Tellerrand hinaus: Märkte in den EU-Beitrittsländern und Zentraleuropa werden kritisch beleuchtet - mit den entscheidenden Hinweisen auf die rechtlichen Rahmenbedingungen.

  • Über Immobilienpreisrisiken in den USA und Großbritannien spricht Dr. Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz Gruppe und Dresdner Bank.
  • Inwiefern Unternehmensziele durch entsprechende Strategien im Bereich Corporate Real Estate umgesetzt werden können, erläutert Dr. Axel Wieandt (Deutsche Bank).

Das vollständige Programm ist im Internet abrufbar: www.immobilien-forum.com

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