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1954 - 2004: 50 Jahre PVC-Kunststoff-Fenster


1976 1997

(25.1.2004) "Eckiges Profil mit rundem Jubiläum": Das PVC-Kunststoff-Fenster, das 1954 erstmals in Troisdorf bei Bonn in Serie ging, wird 50 Jahre alt. "Das werden wir dieses Jahr zünftig feiern", sagt Werner Preusker, Sprecher der Branchen-Initiative PVCplus. "Wir starten damit auf der Messe fensterbau/frontale Ende März in Nürnberg."

Eine gebührende Feier hat sich das Geburtstagskind verdient. Noch in den 60iger Jahren wenig bedeutend, haben die Verbraucher in Deutschland dem PVC-Fenster inzwischen einen Marktanteil von rund 55 Prozent verschafft. Es hat sich für Deutschland zu einem Exportschlager entwickelt, der zum Beispiel in Großbritannien schon über 80 Prozent Marktanteil erreicht.

Aufgrund stetiger Innovationen bei der erreichten Wärmedämmung, verbesserten Rezepturen bis hin zum Recycling ist das Wachstum trotz der schlechten Baukonjunktur in Deutschland weiter ungebrochen. Damit trägt das PVC-Kunststoff-Fenster zum Wachstum der Kunststoff-Verarbeitung wesentlich bei. Laut Statistischem Bundesamt wuchs die Branche im ersten Halbjahr 2003 um 4% beim Umsatz auf rund 27 Milliarden Euro (in den 6 Monaten) und um 1,3 Prozent bei den Beschäftigten auf rund 280.000. Bauprodukte - mit einem PVC-Anteil von etwa 60 Prozent - legten dank gestiegener Exportleistungen sogar um 4,8 Prozent zu.

PVCplus ist eine Initiative, die von rund 40 Unternehmen der Branche getragen wird, die PVC oder Additive herstellen oder verarbeiten. Sie bietet Entscheidern und Öffentlichkeit Informationen rund um den Werkstoff an.

übrigens:

  • Die ersten in Serie produzierten PVC-Fenster waren 1954 noch einfache Einkammersysteme.
  • Um die Isolierung zu verbessern, wurden in den 70er Jahren die Fensterprofile in mehrere Kammern unterteilt.
  • Moderne Profile haben in den 90er Jahren ein komplexes Innenleben erhalten, das für eine optimale Wärmedämmung sorgt.

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