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7.000 Deutsche stürzen pro Jahr zu Tode - Infos der BGs und DIT

(15.1.2004) Es gibt Orte, an denen sich Sturz-Unfälle häufiger ereignen - zum Beispiel auf Baustellen. Doch wer sich deshalb in seinem Büro sicher wähnt, sei gewarnt: Sturzunfälle sind quer durch alle Branchen ein großer Schwerpunkt in der Unfallstatistik. Betrachtet man nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch Heim und Freizeit, stürzen jährlich 7.000 Deutsche in den Tod.

Die Ursachen von Stolper-Rutsch- und Sturzunfällen lassen sich in 2 Kategorien einteilen, nämlich ...

  • in "harte" Faktoren, die durch faktische, zum großen Teil baulich-technische Randbedingungen beschrieben werden können und
  • in "weiche" Faktoren, die auch das (Fehl-)Verhalten des Einzelnen einbeziehen.

Zu den harten Einflussfaktoren zählen in erster Linie Hindernisse im Gehweg, unebene, verschmutzte Fußböden, mangelhafte Beleuchtung von Verkehrswegen, insbesondere Treppen sind gefährlich sowie unübersichtliche unordentliche betriebliche Verhältnisse. Das Deutsche Institut für Treppensicherheit e.V. unterstützt die Kampagne der Berufsgenossenschaften, denn durch kleine Hilfen können viel Leid vermieden und viele Kosten gespart werden.

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