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100 Millionen Euro Buße für niederländische Baufirmen wegen Absprachen

(22.12.2003) Das niederländische Kartellamt (NMa) hat wegen illegaler Absprachen gegen 22 niederländischen Baufirmen Geldbußen in Höhe von zusammen 100 Millionen Euro verhängt. Die Unternehmen sollen seit 1998 verbotene Absprachen über Preise, über die Aufteilung des Marktes und über die Erfüllung von Ausschreibungsbedin­gungen getroffen haben.

Die Kartellbehörde beruft sich in ihren Feststellungen über verbotene Praktiken auf eigene Nachforschungen, Tipps sowie Darstellungen in der Schattenbuchhaltung eines Unternehmens. Die Angaben seien zum Teil bei der parlamentarischen Untersuchung von Betrügereien im niederländischen Baugewerbe im Jahr 2002 bekannt geworden. Als Ergebnis der Untersuchung droht einigen Firmen gar ein Verfahren vor einem ordentlichen Gericht.

Gegen die Bußbescheide können die Betriebe Einspruch bei der Kartellbehörde sowie Berufung vor Gericht einlegen. Laut einer dpa-Meldung sei die 100-Millionen-Euro-Buße die höchste, die das Kartellamt bisher gegen eine Wirtschaftssparte verhängt habet.

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