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Runder Tisch "Nachhaltiges Bauen" im BMVBW

(22.11.2003) "Ein dauerhaft schonender Umgang mit unseren Ressourcen ist alternativlos. Davon darf auch der Baubereich nicht ausgenommen werden", unterstrich Achim Großmann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen anlässlich der Sitzung des Runden Tisches "Nachhaltiges Bauen" in Berlin. Umweltgerecht und dabei kostengünstig sowie nutzer-freundlich zu bauen, sei wichtiger denn je.

Mit dem Runden Tisch "Nachhaltiges Bauen" habe die Bundesregierung einen Vorschlag des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und des Beton- und Bautechnikvereins aufgenommen. Ziel sei die Koordinierung der unterschiedlichen Interessen und Initiativen zum Nachhaltigen Bauen in Deutschland sowie die Erarbeitung gemeinsamer Bewertungsmaßstäbe, um diese dann im breiten Konsens vertreten zu können.

Nachhaltiges Bauen strebe für alle Phasen des Lebenszyklus von Gebäuden - von der Erstellung über die Nutzung und Erneuerung bis zum Rückbau - eine Minimierung des Verbrauchs von Energie und Ressourcen sowie eine möglichst geringe Belastung des Naturhaushalts an, erläuterte der Staatssekretär. Dies erfordere allerdings einen tief greifenden Umdenkungsprozess bei sämtlichen Akteuren.

Der Bund als öffentlicher Bauherr habe hier bereits eine Vorreiterrolle übernommen, unterstrich Großmann. Mit der Initiative für nachhaltiges Bauen bei Bundesbauten habe er neue Maßstäbe gesetzt, wie die Parlaments- und Regierungsbauten und auch ein eigens erarbeiteter Leitfaden eindrucksvoll belegten.

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